Heiße Phase der Wallfahrts-Vorbereitungen

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In der letzten Wallfahrtswoche, am Rita-Tag (10. Juli), sind zahlreiche Hände notwendig um tausende Rosen zu richten und den Rita-Altar vor dem Hauptaltar aufzubauen und zu schmücken. (Foto: A. Dörr)

Walldürn. (pm) Eigentlich laufen sie das ganze Jahr über: Die Vor- und Nachbereitungen zur jährlichen Hauptwallfahrtszeit. Kein Jahr ist wie das andere und immer wieder ist es eine Herausforderung eine möglichst optimale Vorplanung und Durchführung hinzubekommen.

Aber dennoch: die heiße Phase der Vorbereitung läuft, denn es sind nur noch zehn Wochen bis zum Beginn der vierwöchigen Hauptwallfahrtszeit (15. Juni – 13 Juli). Und davor stehen mit dem Wallfahrtstag der Erstkommunionkinder (24. Mai), der Motorrad-Wallfahrt (7. Juni) und auch der Pferde-Wallfahrt (9. Juni) bereits drei besondere Themen-Wallfahrtstage an – quasi als Generalproben.

Kein Wunder, wenn derzeit im Franziskaner-Konvent, im Wallfahrtsbüro und in der Sakristei die Drähte heiß laufen und viele Anfragen von Pilgergruppen und Einzelpilgern eintreffen. Aber das kommt auch nicht von ungefähr. Anfang März wurden nämlich bundesweit rund 5550 Briefe an alle Bistümer in Deutschland und die Pilgergruppen versandt. Dabei waren 25 Personen einen Tag lang im Einsatz und haben alle wichtigen Informationen zusammen mit dem Wallfahrtsprogramm gerichtet.




Auch die Ministranten, Lektoren, Kommunionhelfer, Prozessionsabholer, Kollektanten, das Küchen- und Reinigungsteam, die Mitglieder des Wallfahrtsausschusses, sowie viele weitere freiwillige Helferinnen und Helfer haben sich die Wallfahrtstermine schon rot im Kalender angestrichen, denn jeder hat seinen bestimmten Platz in diesen vier Wochen. „Ohne eine gute Vorplanung würde kein Rädchen ins andere greifen“, wissen die Verantwortlichen, mit dem Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregular OFM an der Spitze, zu berichten.

Die Walldürner Wallfahrt hat eine enorme Strahlkraft nach Außen. Zugriffe auf die Internet- und Facebook-Seite  belegen dies. Aber auch die überregionalen Berichterstattungen über die Wallfahrt zum Heiligen Blut sind der Beweis. Das Thema Wallfahrten, Pilgern und Spiritualität haben in der heutigen Zeit ihren festen Platz. Dieses Alleinstellungsmerkmal für Walldürn gilt es daher immer wieder neu zu leben. Mit Spannung erwarten die Walldürner und die Pilger am Großen Blutfeiertag (26. Juni) den frisch gewählten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx.

Aber auch zahlreiche andere Würdenträger verschiedener Bistümer sind an den einzelnen Wallfahrtstagen zu Gast in Walldürn. Unterm Strich gibt es noch einiges zu tun bis zum Dreifaltigkeitssonntag, dem Start der Hauptwallfahrtszeit, aber eines ist auch sicher: Walldürn freut sich auf seine Pilger und auf diese besondere Zeit des Jahres.

Infos im Internet:

www.wallfahrt-wallduern.de

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