33-Jährigen überfallen und beraubt

Mutmaßliche Täter in Haft

Lauda-Königshofen. Im Verdacht, am Donnerstag, 10. April, einen 33-Jährigen
überfallen und beraubt zu haben, stehen zwei junge Männer im Alter
von 18 und 20 Jahren. Gegen 20.50 Uhr ging ein 33-Jähriger zu Fuß die
Josef-Schmitt-Straße in Lauda-Königshofen entlang. Als ihm in Höhe
einer Bäckerei zwei junge Männer auffielen, die offenbar betrunken
waren, wechselte er die Straßenseite, um etwaigen Konfrontationen aus
dem Weg zu gehen. Die beiden Unbekannten kamen jedoch auf ihn zu,
schlugen auf ihn ein und forderten die Herausgabe des Handys sowie
des Geldbeutels. Nachdem sie die geforderten Gegenstände erhielten,
fanden die Täter beim Durchstöbern des Portemonnaies die Scheckkarte,
worauf sie den 33-Jährigen zwangen, auf der Bank mehrere hundert Euro
Bargeld abzuheben und ihnen auszuhändigen. Um ihren Forderungen
Nachdruck zu verleihen, erhielt der Mann mehrfach Schläge und Tritte.
Auch wurde er beleidigt und bespuckt. Aus dem Geldbeutel entwendeten
sie einen zweistelligen Eurobetrag.




Dem nicht genug, zwangen die
beiden Männer den 33-Jährigen gemeinsam in dessen Wohnung zu gehen;
vermutlich um dort nach stehlenswerten Gegenständen Ausschau halten.
Ohne etwas zu entwenden, verließen die Männer gegen 22.30 Uhr die
Wohnung. Der durch die Schläge und Tritte leicht verletzte 33-Jährige
alarmierte wenig später die Polizei, die eine Sofortfahndung nach den
Räubern einleitete. Im Bereich der Becksteiner Straße / Ecke
Badstraße konnte das gestohlene Handy unter einem geparkten Pkw
aufgefunden werden. Im Zuge der Fahndung wurde ein 18-Jähriger
angetroffen und kontrolliert. Nachdem dieser als einer der Täter
wiedererkannt wurde, erfolgte die Festnahme. Als zweiter,
mutmaßlicher Täter, rückte ein 20-jähriger, in Tauberbischofsheim
wohnhafter Mann ins Visier der Ermittler. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Mosbach wurden beim zuständigen Amtsgericht
Mosbach Haftbefehle beantragt und von einem Richter erlassen. Nach
der Festnahme der beiden Männer wurden diese dem Haftrichter
vorgeführt, welcher die Haftbefehle in Vollzug setzte. Daraufhin
wurden die mutmaßlichen Täter in verschiedene Justizvollzugsanstalten
eingeliefert. Eine Tatbeteiligung streiten die beiden bislang ab.

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