B-Juniorinnen holen Landesliga-Meisterschaft

SC Klinge Seckach – SV Waldhof Mannheim 4:0

von Otmar Ackermann

B Juniorinnen Landesligameister

(Foto: privat)

Seckach. Am vergangenen Samstag holten die Klinge-Mädels mit einem souveränen 4:O-Sieg im letzten Rundenspiel gegen Waldhof Mannheim den verdienten Staffelsieg in der B-Juniorinnen-Landesliga. Damit fand eine gelungene Saison ihren krönenden Abschluss.

Nach dem unangefochtenen Staffelsieg in der Herbstsaison in der 7er-Landesliga, haben die Verantwortlichen des SC Klinge entschieden, für die anstehende Frühjahrsrunde eine 9er-Mannschaft zu melden. Damit wollte man für die Spielerinnen einen härteren Wettkampf schaffen und die Umstellung zur Damenmannschaft für die kommende Saison erleichtern. Freilich war man sich der Situation bewusst, dass man bei einem Kader von nur neun B-Juniorinnen immer wieder auf die talentierten C-Juniorinnen zurückgreifen werden müsste.

Der Start in die Runde war dann auch entsprechend holprig. Aber nach den ersten Spielen hatte man sich gefunden und ein tolles Team hat sich trotz aller Personalsorgen gebildet. Der Knackpunkt war u.a. das verlorene Spiel im badischen Pokal gegen die Bundesliga-Mannschaft der TSG Hoffenheim. Nachdem man unangefochten bis in die 4. Pokalrunde vorgestoßen war, bedeutete der Übergegner aus dem Kraichgau natürlich die Endstation. Die Mannschaft aus dem war allerdings bereit bis an die Grenzen zu gehen und hielt trotz aller Chancenlosigkeit bemerkenswert tapfer dagegen. Eine Einheit war entstanden. 

So wurden anschließend die nächsten vier Rundenspiele gewonnen. Der letzte Schritt stand im abschließenden Heimspiel gegen Waldhof bevor. Natürlich wussten die Mädchen um die Bedeutung des Spiels. Entsprechend groß war zu Beginn die Nervosität und sorgte für „schwere Beine“. Als aber Mitte der ersten Halbzeit das erlösende Führungstor erzielt wurde, war der Bann gebrochen. Noch vor der Pause wurde mit dem 2:0 nachgelegt. In der zweiten Hälfte ließ man keine Zweifel mehr aufkommen und mit zwei weiteren Toren wurde ein souveränes 4:0 heraus geschossen.

Nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Eine Party mit Spielerinnen, Trainern, Eltern und Fans begann.

Somit ging eine erfreuliche Saison mit einem nicht erwarteten Ausgang zu Ende. Spieler und Trainer haben unter den gegebenen Bedingungen Erstaunliches geleistet und an die Erfolge der letzten Jahre angeknüpft.

 

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11 Kommentare

  1. Falls das auf den Bild Bierflaschen sind, dann läuft da was verkehrt…

    • Habe das Bild im Original angeschaut. Das sind in der Tat Bierflaschen. Die B-Juniorinnen sind 15 bis 17 Jahre jung. Ab 16 darf man Bier trinken. Insofern wäre es zwar legal, wenn die Bierhalterinnen 16 oder 17 sind. Allerdings gibt sich der Fußball selbst das Motto: KEINE MACHT DEN DROGEN, und daher stimme ich Ihnen vollkommen zu. Da läuft was falsch. Aber nicht nur bei den Mädels auf dem Bild, sondern im ganzen Fußballsport.

      Viele Grüße
      Jürgen Hofherr

      • Hallo H. Hofherr,

        es sind in der Tat Bierflaschen, vielleicht ist ihnen entgangen dass es alkohohlfreies Bier ist.
        Kritik ist ok. wenn sie angebracht ist, hier nicht…..!

        Mit sportlichen Grüssen
        Otmar Ackermann (Vorstand)

      • Hallo Herr Ackermann!
        Mir geht es weniger um die Mädels, das habe ich auch so geschrieben, sondern um die Strukturen im gesamten Fußballsport.
        Ich weiß, dass das sicherlich nirgendwo Jubel auslöst, aber wir wissen doch alle, dass rund um den runden Ball viel, oft zuviel, Gerstensaft fließt. Ob es gefüllte Pokale sind oder Bierduschen etc. Nachwuchsspieler nehmen sich das als Vorbild.
        Und wie gesagt, im Zusammenhang mit „KEINE MACHT DEN DROGEN“ sollten Suchtmittel auf Sportplätzen keine Bedeutung haben.

        Mit freundlichen Grüßen
        Jürgen Hofherr

      • Hallo Herr Hofherr,
        als Jugendleiter der „Klinge“ wurde ich heute erst auf Ihren Kommentar aufmerksam gemacht. Selbstverständlich herrscht bei uns Alkoholverbot für Jugendliche. Es ist mir nicht bekannt welcher Sportart Sie nach gehen, aber anscheinend haben Sie genügend Zeit sich über andere auszulassen. Ich wünsche Ihnen daß Sie ohne Fehler sind.
        Mit freundlichen Grüßen

        Willi

      • Sehr geehrter Herr Nuoffer!
        Als Jugendleiter sollte man sicher Vorbild sein. Sich stattdessen konstruktiver Kritik nicht zu stellen, sondern mit Polemik auf der persönlichen Schiene zu operieren, wird dem Problem meiner Meinung nach nicht gerecht.

        Um es noch einmal zu betonen, es geht nicht um die Mädels auf dem Bild, sondern um Suchtprophylaxe.

        Mit freundlichen Grüßen
        Jürgen Hofherr

  2. Hallo H. Hofherr

    für mich ist die Geschichte beendet, ich lade sie gerne zu einem Heimspiel unserer B-Mädels nach Muckental ein.

    Mit sportlichen Grüssen

    Otmar Ackermann (Vorstand)

  3. Ganz NOK u alle Fussballer u Sportler freuen sich
    mit euch u bewundern eure tolle Leistung.
    bis auf Michael Genzwürger
    .“wenn auf dem Bild Bierflaschen sind,dann
    läuft etwas schief“
    bis auf Jürgen Hoffherr
    „der sofort das Orginal zum Faktencheck bemüht
    und feststellt es sind Bierflaschen und
    läuft etwas falsch analysiert“
    und O.Ackermann
    „Gerichtsverwertbar auf Alkoholfrei plädiert“
    und J.Hoffherr
    immernoch frei von jeder Annerkennung der
    Frauenleistung die Welt mit dem Hinweis auf
    eine über 30j alte Kampagne retten will.

    Dieser kleine Verein hat Deutsche Weltmeister-
    innen hervorgebracht u die jungen Spielerinnen
    die sich wöchentlich die Füsse u Beine schinden
    sind auch auf diesem Weg.TOITOITOITOITOITOI
    Einige auf dem BierBild werden demnächst den
    ADLER tragen während es die Herren
    Genzwürger u Hoffherr in das Buch eines Heidel-
    berger Verlages mit dem Titel „Des …Spiessers
    Wunderhorn“ sicher schaffen.

    • Hallo H. Büchner,

      besser hätte es niemand ausdrücken können. Ich bedanke mich für die Unterstützung.
      Es ist schön das es noch Personen gibt, welche solch eine auserordentliche Leistung unterstützen und zu schätzen wissen.

      Uns zeigt dies, daß wir auf dem richtigen Weg sind, wir sind halt nur ein kleines Dorf vom SC klinge-Seckach, aber mit einer über 33 jährigen Historie.

      Mit sportlichen Grüssen:

      Otmar Ackermann (Vorstand)

  4. Herr Hoffherr ich sehe im Alkohol absolut keine Drogen, und erst recht nicht bei einem alkoholfreien Bier. Alkohol wird nur zur Droge wenn man sich täglich im Übermaß vollaufen.Oder wollen sie mir erzählen sie hätten in ihrer Jugend keinen Alkohol getrunken.Zudem handelt es sich um
    wie Herr Ackermann bereits erwähnte alkoholfreies Bier welches theoretisch schon Minderjährige trinken dürfen.Klartext mann müsste Liter Fässer und zusätzliche Kisten saufen um überhaupt leichte Wirkung zu verspüren. Fazit falsch analysierender Korinthenkacker wobei es sich um alkfreies Bier handelt=Bullshit.Lieber sollte man die beachtliche Leistung des SC.Klinge würdigen.Probs an Herrn Ackermann und die B-Juniorinnen.

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