Nachtwanderung zu den Feuersalamandern

NZ Feuersalamander

(Foto: privat)

Elztal. (pm) Eine spezielle Attraktion beim Elztaler Ferienprogramm für Kinder war die Nachtwanderung zu den Feuersalamandern. Schon fast „krappenduster“ war es, als sich eine bunte Schar Elztaler Kinder spätabends um 21 Uhr trafen, um zusammen mit Förster Thomas Müller und Betreuer Thorsten Windisch auf Entdeckungswanderung zu gehen. Etwas neidisch ließen einige Eltern ihre Jüngsten losziehen, hatten doch manche selber noch nie einen echten, lebendigen Feuersalamander gesehen. Förster Müller hatte einen „Lurchi“ als Modell mitgebracht und erläuterte kurz zu Beginn alles Wissenswerte zu den Salamandern.

Dann ging es los! Bewaffnet mit Taschenlampen und Laternen und gut ausgerüstet mit warmer und regendichter Kleidung und Vesperrucksack erkundete man das Revier der „Elztaler Feuersalamander“. Die trockene Witterung machte es zuerst schon ziemlich spannend, dann jedoch fand man den ersten „Lurchi“!  Über 20 cm lang war das Prachtexemplar, das genüsslich gerade beim Verspeisen einer Nacktschnecke war. Weitere Salamander folgten und man konnte wunderbar erkennen, dass jeder Feuersalamander eine spezielle gelb-schwarze Zeichnung hat, die so einzigartig ist wie unser Fingerabdruck und die er sein Leben lang behält. Die Zeit bis zur Vesperpause mit Lagerfeuer an der Herrlich-Au-Waldhütte verging wie im Flug. Bis Mitternacht war man zusammen unterwegs, begleitet von neugierigen Käuzchen, die mit ihren nächtlichen Rufen auch etwas gruselig waren. Ein knappes Dutzend der seltenen, geschützen Amphibien hatte man entdeckt, als zu Beginn der Geisterstunde die bunte Meute wieder am vereinbarten Treffpunkt eintrafen. 

Feuersalamander

Die Teilnehmer mit den Betreuern. (Foto: privat)

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