Qualität in der Lehre als Maßstab

Mosbach. (pm) 1.220 neue Studentinnen und Studenten 
beginnen in diesem Herbst ihr wirtschaftswissenschaftliches oder
technisches Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
(DHBW) Mosbach. Nach den Rekordzahlen der letzten Jahre sorgt diese
Nachricht für Entspannung: Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann
nutzt die Chance für neue Qualitätsoffensiven in der Lehre. Insgesamt
studieren nun 3.600 junge Leute nach dem dualen Prinzip an den Campus
Mosbach und Bad Mergentheim.

Besonders beliebte Studienfächer sind am Campus Mosbach Maschinenbau, BWLHandel
und Bauwesen. Knapp 40 Prozent aller Studienanfänger haben sich für einen
dieser drei Studiengänge eingeschrieben. Am Campus Bad Mergentheim studiert
beinahe die Hälfte der dortigen Erstsemester BWL-International Business.
Insgesamt betrachtet sind die Neulinge auf die beiden Fakultäten in etwa gleich
verteilt (52% Technik, 48% Wirtschaft). Mit Blick auf die Gesamtstudierendenzahl
der DHBW Mosbach lernen nun knapp drei Prozent weniger junge Leute an den
beiden Campus als im vergangenen Jahr.
 
„Nach den Jahren ungebremsten Wachstums tut uns diese Konsolidierung vor allem
unter den Aspekten Qualität und Ressourcen ausgesprochen gut“, kommentiert
Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann die neuen Studierendenzahlen. Und sie
gibt auch gleich den Kurs fürs nächste Jahr vor: „Die Qualitätssicherung in der Lehre
hat nach wie vor oberste Priorität.“ Neben dem verstärkten Ausbau des Angebots,
das Schülern den Übergang zur Hochschule erleichtern und das Rüstzeug für ein
erfolgreiches Studium an die Hand geben soll, setzt die Rektorin außerdem auf
mehr Professoren- und Infrastrukturstellen. „Hohe Qualität in der Lehre ist nur
möglich, wenn auch das Betreuungsverhältnis stimmt“, so Jeck-Schlottmann. In
diesem Jahr konnten 33 Stellen neu geschaffen werden. Knapp die Hälfte der insgesamt
45 Neueinstellungen entfällt auf Professuren bzw. akademische Mitarbeiter.
Dreizehn weitere Professuren befinden sich im Ausschreibungs- bzw. Berufungsverfahren.
Die DHBW Mosbach liegt damit im Vergleich zu anderen DHBW-Standorten
mit 2,0 Professoren pro Kurs à 30 Teilnehmer leicht über dem Durchschnitt.


Tag der Lehre: Weiterqualifizierung von Professoren und Dozenten
„Wir müssen weiter qualifizierte Lehrende finden und auch binden, denn die Überlast
aus den starken Abitur-Doppeljahrgängen 2012/13 ist nach wie vor vorhanden“,
erklärt Jeck-Schlottmann. Die DHBW Mosbach engagiert sich daher besonders stark
im Bereich Weiterqualifizierung von Professoren und Lehrbeauftragten: Erstmals
führt sie im Oktober landesweit einen „Tag der Lehre“ durch. In Workshops und
Vorträgen erfahren Professoren, Dozenten, aber auch Personalverantwortliche der Dualen Partner, wie sie der zunehmenden Heterogenität von Studienanfängern in
der Lehre Rechnung tragen können. Insgesamt werden 23 Projekte verschiedener
Hochschultypen aus dem In- und Ausland vorgestellt, wie Studierende über den
gesamten „Student-Life-Cycle“ hinweg – also von der Studienentscheidung über die
Eingangsphase bis zum erfolgreichen Abschluss – begleitet werden können.
 
Hohes Invest in Medienausstattung
Der Einsatz von adäquaten Medien in der modernen Hochschuldidaktik spielt bei
der Qualifizierung der Studierenden ebenfalls eine wichtige Rolle. Die DHBW Mosbach
hat deshalb 2014 mehr als eine halbe Million Euro in die medientechnische
Ausstattung ihrer Seminarräume und Hörsäle investiert. Zusätzlich zur standardmäßigen
Beamer-Laptop-Ausstattung können die Professoren auf sogenannte Visualiser
und Smart Podia zurückgreifen, die mehr Interaktivität in der Vorlesung erlauben.
„Wir wollen unsere Hochschule sattelfest für die Zukunft machen – moderne
Räumlichkeiten inklusive top-ausgestatteter Labore für Lehre und Forschung
sowie eine indidviduelle Betreuung der Studierenden sind dafür zwingend notwendig“,
ist Jeck-Schlottmann überzeugt.

Infos im Internet: 
www.dhbw-mosbach.de
https://www.facebook.com/dhbwmosbach.home

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