Familientag des Freie Wähler in Buchen

Buchen. (ws) Bei gutem Wetter und einer überraschend großen Beteiligung trafen sich die Freien Wähler des Neckar-Odenwald-Kreises in Buchen. Eingeladen und organisiert hatten diesen Familientag der Kreisverband und der Stadtverband der Freien Wähler. Nachdem man im Jahr zuvor gemeinsam sich in Mosbach getroffen hatte, stand dieses Jahr Buchen auf dem Programm.

Unter den Teilnehmern war der Kreisvorsitzende der Freien Wähler Bruno Herberich; aus Hardheim waren der alte und der neue Bürgermeister gekommen, Kreisrat Heribert Fouquet und Volker Rohm, sowie der Kreisrat und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Uwe Stadler mit Familie und Kreisrat Valentin Knapp. Aus Buchen kamen Hubert Kieser und Christian Ferenc, der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende, der diesen Tag mit organisiert hatte.

Über das Verkehrsamt hatte man mit Anke Kemmerer eine kompetente Stadtführerin gefunden, die mit aufschlussreichen und kurzweiligen Informationen Groß und Klein gleichermaßen ansprechen konnte. Am Neuen Rathaus machte sie die Teilnehmer mit den wichtigsten Daten zur Stadt vertraut, dann ging es zum Platz am Bild, von da zum ersten Highlight: man bestieg den Stadtturm und hatten von oben eine schöne Sicht auf die Stadt. Der erste Halt in der Markstraße war das ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus von Jacob Mayer. Die Gäste erfuhren viel über die Geschichte der Juden in Buchen und vor allem über den Buchener Mundartdichter und großen Fastnachter Jacob Mayer.

Anekdoten aus dem Ortsgeschehen gab es vor dem Alten Rathaus und ein paar Stufen weiter am inzwischen berühmten Buchener Narrenbrunnen, dann einen Abstecher zum Beginenklösterle und zum Heilkräutergarten, bevor man  kurz in der Buchener Stadtkirche verweilte. Nach einem Gang entlang der alten Stadtmauer traf man sich wieder im Museumshof vor dem Trunzer-Haus, der Zehntscheune, dem Steinernen Bau und dem Belz‘schen Haus, wo man wieder viel zur wechselvollen Geschichte der Stadt erfuhr.

Verwaist war noch der Joseph Martin Kraus-Platz, die Statue des musikalischen Sohnes der Stadt war noch im Winterquartier. „Am Graben“ entlang hatte man einen schönen Blick in den ehemaligen Stadtgraben mit den renovierten Häusern. Die Führung endete mit einem Besuch des Jakob Mayer Platzes und des Kellergewölbes der ehemaligen Synagoge.

Für den geselligen Abschluss hatte man im nahegelegenen „Reichsadler“ reserviert. Hier kam dann die Kommunalpolitik wieder zu ihrem Recht. Insgesamt ein Familientag, bei dem alle auf ihre Kosten kamen: die Besucher aus dem Neckar-Odenwald-Kreis lernten Buchen kennen und die Buchener erfuhren doch so manches Neue über ihre Heimatstadt.

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(Foto: privat)

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