Nachts zu den Feuersalamandern

Auf einmal war es totenstill


(Foto: pm)

(pm) Im Rahmen des Elztaler Ferienprogramms, machten sich gleich zweimal abends um 21 Uhr eine wilde Horde Schüler zusammen mit Förster Thomas Müller und Thorsten Windisch bzw. Markus Reinmuth auf den Weg in das Landschaftsschutzgebiet Trienzbachtal.

Bewaffnet mit Vesperrucksack und Taschenlampen zog man auf die Pirsch nach Feuersalamander, Kröten und anderem Nachtgetier. Förster Müller hatte wieder den „Lurchi“ aus den bekannten Salamander-Schuhbüchlein als Anschauungsobjekt mitgebracht, um einleitend die Lebensweise der Lurchen und Amphibien zu erklären. Dann ging es hinaus in die „ratzedunkle“ Nacht.

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Viele Nacktschnecken und dutzende Erdkröten waren die anfängliche „Beute“. Die Salamander blieben aber in ihren kühl-feuchten Verstecken unter Baumwurzeln und Steinplatten. Es war wohl einfach zu trocken tags zuvor. Im dunklen hinteren Trienzbachtal – ohne den Lichtsmog der Dörfer und Straßen – war es zuerst richtig gruselig, zumal Fledermäuse über die Köpfe flogen und ein Käuzchen mit seinem „UHUUU….UHUUUU“ für Totenstille sorgte unter den zuvor noch kichernden Teilnehmern sorgte. Und dann auch noch „Lampen aus!“

Anfangs traute sich niemand einen Schritt zu tun. Doch schon bald passten sich die Augen der Dunkelheit an und alle wanderten ein langes Stück des Weges. Diese absolute Stille, die Dunkelheit und gleichzeitig das fahle Mondlicht waren schon sehr imposant für die Kinder, die so etwas wohl noch nie bewusst erlebt hatten.

Nach der Vesperpause an der Herrlich-Au-Hütte besuchte man den Wurzelino, die Gummibäume, den „dicken Willi“ und den Barfußpfad. Eine besondere Herausforderung für die meisten Kids war es, den Grottensteig bei Nacht zu durchwandern und den Steg der Lourdesgrotte nachts zu überschreiten.

Schlapp und müde, aber voller Gedankenbilder kam man noch vor Beginn der Geisterstunde zurück an den Treffpunkt, wo die Eltern schon warteten.

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