Mudau: Rathaussanierung geht zügig voran

(Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Wie in der jüngsten Sitzung des Mudauer Gemeinderats zu erfahren war, gehen die Arbeiten im Rahmen der Rathaussanierung weiter zügig voran. Nachdem im ersten Anlauf im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung kein Bieter zur Vorlage eines Angebotes gefunden wurde, mussten die Arbeiten zur Erneuerung der Fensterbänke als letztes Gewerk nochmals neu ausgeschrieben werden.

Nach der erfolgten Submission und Auswertung durch das Büro Ecker Architekten aus Heidelberg wurde die beschränkte Ausschreibung aus wirtschaftlichen Gründen (Angebot 47.326 Euro, Kostenberechnung 26.180 Euro) aufgehoben und in nachträglicher freihändiger Vergabe an die Firma MTB-Schreinerei GmbH aus Edingen-Neckarhausen zum Bruttoauftragspreis in Höhe von 25.175 Euro vergeben.

Als Gesamtkommandant erinnerte Markus Peiß über die Aktivitäten der Mudauer Wehren im vergangenen Jahr. So die neue Struktur der Abteilungen Donebach und Mörschenhardt unter Kommandant Jochen Walz. Mit insgesamt 364 Feuerwehrangehörigen in der Gemeinde sind rd. sieben Prozent der Bevölkerung aktiv bei 16 Brandeinsätzen, 44 technischen und 28 sonstigen Hilfeleistungen. Gerettet wurden 35 Personen.

Weiter erinnerte er an die umfangreichen Aus- und Weiterbildungen der Wehrleute und berichtete über die erfolgreiche Jugendarbeit. An Empfehlungen für Beschaffungen 2019/2020 stehen im Feuerwehrbedarfsplan ein TSF-W für die Abteilung Langenelz, ein KDOW, ein LF 30 für die Abteilung Mudau ca. 500.000 EUR), neue Einsatzkleidung für ca. 100.000 EUR, die Umstellung auf Digitalfunk ca. 40.000 EUR sowie die Kostenübernahme für zwei KLW-Führerscheinausbildungen à 3.000 EUR.

Die Beschaffung eines Kommandowagens für den Kommandanten bzw. den Einsatzleiter vom Dienst in der Gemeinde Mudau stand als erste Entscheidung bereits auf der Tagesordnung. So beschloss der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung nach erfolgter Ausschreibung, die Firma Autohaus Walter aus Kirchzell zum Preis von 22.404 Euro mit der Lieferung des Fahrzeuges und die Firma Schmitt Brandschutz & Nachrichtentechnik aus Hösbach für 10.640 Euro mit dem feuerwehrtechnischen Umbau zu beauftragen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die Wahlen zu den Feuerwehrabteilungsführungen nach deren Jahreshauptversammlungen bestätigt.

Für die Abteilung Donebach und Mörschenhardt Abteilungskommandant Jochen Walz mit 1. Vertreter Nico Gramlich und 2. Vertreter Kurt Rippberger; für die Abteilung Langenelz Abteilungskommandant Holger Münch mit Vertreter Michael Speckert; für die Abteilung Scheidental Abteilungskommandant Cornel Schwab mit Christian Brenneis und Tobias Lohrum als Vertreter.

Wie in anderen Odenwaldgemeinden auch, sprach sich auch der Mudauer Gemeinderat für eine Weiterführung der Betreuung ihres Kommunalwaldes durch die Untere Forstbehörde im Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises aus. Im Beisein von Revierleiter Michael Schwarz wurde die Verwaltung auch beauftragt, den Beitritt zur FVOB (Forstliche Vereinigung Odenwald-Bauland) als Holzvermarkter vorzubereiten.

Seine Zustimmung gab das Gremium auch den Anträgen auf Genehmigung von Weihnachtsbaumkulturen auf Gemarkung Schloßau/Waldauerbach mit 50,92 Ar und auf Gemarkung Donebach mit 76 Ar. Die jeweiligen Flächen sind derzeit schon mit Weihnachtsbäumen bepflanzt und eine Befürwortung durch die jeweiligen Ortschaftsräte lag der gemeinderätlichen Entscheidung zugrunde.

Wie Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger abschließend bekanntgab, fand die vom Gemeinderat im Februar beschlossene Haushaltssatzung mit 15.500.000 Euro für das laufende Jahr, davon12.470.000 Euro im Verwaltungs- und 3.030.000 Euro im Vermögenshaushalt, nun auch durch das Landratsamt ihre Zustimmung. Genehmigt wurde zudem der vorgesehene Kreditaufnahmerahmen in Höhe von 700.000 Euro und die Verpflichtungsermächtigung von 725.000 Euro. Gleiches gilt für den Wirtschaftsplan des Wasserversorgungsbetriebes der Gemeinde mit einer Gesamthöhe von 793.000 Euro. Der Erfolgsplan sieht dabei Erträge und Aufwendungen von 702.000 Euro sowie ein Jahresgewinn in Höhe von 32.000 Euro vor und der Höchstbetrag der Kassenkredite beträgt 500.000 Euro.

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