Ein Ort zum Lernen und Wohlfühlen

Mit dem „Grünen Klassenzimmer“ weihte das BBW Mosbach-Heidelberg einen Ort für (Lehr)Veranstaltungen „in der Natur und mit der Natur“ ein. (Foto: Walter)

BBW Mosbach-Heidelberg weihte „Grünes Klassenzimmer“ ein

Mosbach.  (mw) Dieser Bau sei „ein weiterer Baustein, dass die Ausbildung im BBW noch besser wird“, so Manfred Weiser. Der Leiter des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg der Johannes-Diakonie durfte ein große Schar Gäste zur Einweihung des „Grünen Klassenzimmers“ auf dem Areal der BBW-Gärtnerei begrüßen – darunter zahlreiche Spenderinnen und Spender, die den Bau im Grünen überhaupt erst möglich machten. Entstanden ist ein großzügiger, überdachter und mit wetterfesten Sitzgelegenheiten und Tischen ausgestatteter umweltpädagogischer Treffpunkt in der Natur, der Wissensvermittlung an die Auszubildenden des BBW erleichtern soll.

So dankte ein stolzer Manfred Weiser den über 150 Spenderinnen und Spender, die zum Entstehen das Grüne Klassenzimmers beigetragen hatten. „Klasse, dass Sie das möglich gemacht haben.“ Stellvertretend für die die Spender sprach Dr. Ernst Schön ein Grußwort. Das Vorstandsmitglied der Stiftung Wohnhilfe gratulierte der Johannes-Diakonie und dem BBW zur Arbeit, die hier geleistet werde.

„Ihr Haus liegt mir sehr am Herzen“, sagte der langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrats des Diakonischen Werkes Baden. Die Stiftung Wohnhilfe hatte mit 17.000 Euro den Löwenanteil zur Realisierung des Grünen Klassenzimmers beigetragen. Die Einweihung war für Dr. Ernst Schön die letzte Amtshandlung als stellvertretender Vorsitzender, ehe er das Amt in jüngere Hände legt.
Für die große Unterstützung dankte auch Martin Adel, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie. Er machte deutlich, dass die Stiftung Wohnhilfe in den vergangenen Jahren schon weitere Projekte möglich machte, sowohl im BBW als auch in Rehaklinik Mosbach.

Das Grüne Klassenzimmer sei nun ein realer Ort zum Leben und Lernen, ein Ort für Ausbildung, für Neugierige, zum Forschen und ein Ort, „um die Liebe zur Natur zu entdecken“. Als „keinen gewöhnlichen Ort bezeichnete auch Talat Doruk das weiß-rote Gebäude. „Hier wurde ein neuer Ort zum Lernen und zum Wohlfühlen geschaffen. Dafür sagen wir Danke“, so der Vorsitzende der BBW-Teilnehmervertretung.

Abteilungsleiterin Christina Anger wünschte abschließend „eine gute Nutzung“ des Klassenzimmers im Freien. Sie hoffe, dass neben den „grünen Berufen“ des BBW auch andere Berufsgruppen den Ort als Treffpunkt nutzen. Darüber hinaus stehe das Grüne Klassenzimmer auch anderen zur Nutzung „in der Natur und mit der Natur“ offen. „Dies kann ein Ort für Inklusion nach innen und außen werden“, so Anger.

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