Von Altenstift bis Zugverkehr

Symbolbild

Von Adelsheim bis Zwingenberg

Mosbach.  (pm) Zur offenen Gesprächsrunde trafen sich am Dienstag auf Einladung der CDU Frauen des Neckar Odenwald Kreises Frauen aus dem gesamten Kreisgebiet in der Alten Mälzerei in Mosbach. Obgleich die beiden Referenten Margaret Horb und Dr. Marc Fraschka krankheitsbedingt absagen mussten, hatten sie für kompetente Vertreterinnen gesorgt.

Die ehemalige CDU-Kreisrätin Ursula Staudinger führte kompetent durch die Veranstaltung. Problembezogen und lösungsorientiert diskutierten die Teilnehmerinnen intensiv die Bereiche Bildung – Schulen, Gesundheit- Pflege, Finanzen – Grundsteuer und ÖPNV.

So war das Pfalzgrafenstift in Mosbach als auch das frühere kreiseigene Altenwohnheim in Hüffenhardt Gegenstand der offenen Diskussion. Die Frauen zeigten sich froh darüber, dass trotz der enormen Schwierigkeiten der Vergangenheit es gelungen sei, für die Bewohner beider Häuser, als auch für die Beschäftigten zukunftssichere Wege zu schaffen. Wohnortnahe aber auch qualitativ hochwertige Versorgung, betonten die Frauen, ist gerade für ein Miteinander und Füreinander der Generationen notwendig.

Sorgen bereite aber immer wieder die Meldungen über die Neckar-Odenwald-Kliniken. Es ist zu hoffen, dass neue konsolidierte Bemühungen den Erhalt der Kliniken in öffentlicher Trägerschaft garantieren.

Beim Themenkomplex Bildung und Schulen referierte die stellv. FU Kreisvorsitzende Marietta Bangert, ehem. Rektorin der Helene Weber Schule, über die aktuelle Situation im Neckar Odenwald Kreis. Gerade auch durch die Situation des Neubaus eines GTO II sei der Landkreis vor große Herausforderungen gestellt. In den letzten 30 Jahren habe sich die Schullandschaft durch die Vielfalt der unterschiedlichen Fachgymnasien und das G 8 / G9 System absolut verändert.

Das GTO hat es aber in all seinen 54 Jahren als allgemeinbildendes Gymnasium geschafft den Stürmen von außen standzuhalten, eben weil dort nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern das Kind ganzheitlich im Mittelpunkt steht.

Analytisch fundiert informierte Steuerberaterin Ingrid Fischer über bevorstehenden Neuregelungen im Steuerbereich und fokussierte Ihre Ausführungen auf die Grundsteuer. Unverständlich sei, dass das SPD geführte Bundesfinanzministerium es seit zwei Jahren noch nicht geschafft ein Gesetz vorzulegen, welches umsetzbar wäre, obgleich die Gesetzesvorlagefrist mit dem 31.12.2019 terminiert ist. Scheinbar spiele die SPD auf Zeit, denn eines sei gewiss, so Fischer, eine neue Grundsteuer wird für alle Bürger teurer werden.

Den Schlusspunkt setzten die Frauen mit einem kritischen Blick auf die Verkehrsmobilität im Landkreis. Dabei kritisierten die Anwesenden die „fehlende Unterstützung im ÖPNV und Bahnverkehr durch den grünen Verkehrsminister Winfried Hermann.“

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