Helmut Kegelmann feiert 85.

(Foto: Liane Merkle)
Großeicholzheim. (lm)  Mit der Heimat stark verwurzelt und der örtlichen Gemeinschaft stets mit viel Engagement zugewandt, kann Helmut Kegelmann heute nach 85 Jahren auf ein gelungenes Lebenswerk zurückblicken.

Wenn er im Kreise seiner Familie, Verwandten, Freunde und Gäste seinen 85. Geburtstag feiert, werden sowohl all die Höhen und Tiefen erinnerlich als auch die schweren Zeiten im Leben des Jubilars resümiert.

Als drittes Kind seiner Eltern Hedwig, geb. Eberle und Otto Kegelmann am 17. Mai 1935 geboren, besuchte er nach der obligatorischen Kindergartenzeit die Volksschule im ehemaligen Schloss, das 1840 von den Herren von Eicholzheim von der politischen Gemeinde erworben wurde. Nach der Schulzeit entschied sich Helmut Kegelmann für eine berufliche Zukunft in der Landwirtschaft. Hier besuchte er eine Fortbildungsschule und erweiterte sein Wissen in der Landwirtschaftsschule in Adelsheim und durch diverse Seminare.

1960 lernte er seine Frau Friedhilde kennen, die er bereits ein Jahr später ehelichte. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, ehe den Jubilar später im Jahre 2018 mit dem Tod seiner geliebten Frau Friedhilde ein schwerer Schicksalsschlag ereilte. Neben der landwirtschaftlichen Arbeit, die er stets mit Freude und Zuverlässigkeit versah, bereitete ihm das Singen im Kirchenchor und später im örtlichen Männergesangverein viel Freude und sorgte für den benötigten Ausgleich von der schweren Arbeit. Der Dorfgemeinschaft verpflichtet, engagierte er sich 30 Jahre im Kirchengemeinderat, an den sich das Mitwirken im Gemeinde- sowie im Ortschaftsrat und der Freiwilligen Feuerwehr anknüpfte. Schwere, aber auch erfüllende Arbeit verrichtete Helmut Kegelmann zudem mit Winterarbeit im Gemeindewald. Im Rahmen eines Wettbewerbes durch eine landwirtschaftliche Zeitschrift erfand er ein Gerät, das das Absetzen des Meterholzes am Wegrand erheblich erleichterte.

Im Jahre 2011 feierte das Ehepaar seine Goldene Hochzeit. Seine zweite Liebe galt stets seiner Heimat, deren Inhalte und Darstellung er als profunder Hobbyforscher auch der Öffentlichkeit zugänglich machte. Nach zwei Herzinfarkten und einigen Unfällen sowie dem Eintritt in den wohlverdienten Unruhestand als Rentner widmete sich der Jubilar noch intensiver der Erforschung seiner geliebten Heimat und schrieb sich dabei als Mitbegründer des Vereins „Großeicholzheim und seine Geschichte“ in dessen Geschichtsbücher ein. Auf seine Initiative geht auch der Neuaufbau des Kreuzes „Am hohen Kreuz“ zwischen Großeicholzheim und Rittersbach zurück, den er maßgeblich organisiert hatte.

Ein besonderer Dank von Helmut Kegelmann galt an dieser Stelle der Gemeinde Seckach für ihre stete Unterstützung und den zahlreichen Helfern bei der Entstehung des örtlichen Heimatmuseums im Wasserschloss, das sich prächtig entwickelt hat und heute bis weit über die Gemeindegrenzen hinweg einen Bekanntheitsgrad besitzt. Dem Verein steht er heute noch als beratendes Mitglied tatkräftig zur Seite. Dankbar ist er aber vor allem seinem Herrgott für ein erfülltes Leben für über 50 Jahre mit seiner Frau, großem Stolz auf seine Kinder und zahlreicher Bewahrung bei Unfällen und Krankheiten.

Den sicherlich zahlreichen Glückwünschen zum 85. Geburtstag schließen wir uns gerne an.

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