„Wäre die Welt eine Bank, hättet ihr sie längst gerettet!“

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In der Mosbacher Innenstadt gestalten die Mitglieder vom Bündnis Klimaschutz Neckar-Odenwald Plakate für mehr Klimaschutz. (Foto: privat)

 Mosbach.  (pm) Vergangenen Samstag waren auf dem Platz vor der Volksbank in Mosbach viele schraubende, malendende – kreative gestaltende – junge Menschen. Gemeinsam bauten die Unterstützer*innen des Bündnis Klimaschutz Holz-Plakatständer und bemalten Plakate zum Thema Umwelt- und Klimaschutz. Es waren Ausrufe wie „Wenn die Welt eine Bank wäre, hättet ihr sie längst gerettet!“, „Die Erde hat Fieber“ oder „There is no planet B“ auf den Plakaten zu lesen.
Die Idee dieser Aktion ist, die selbstgestalteten Plakate für 1-2 Wochen in Mosbach aufzustellen. Sie sollen so auf die immer größer werdende Gefahr des Klimawandels aufmerksam machen und Vergessen verhindern.

Für das Bündnis Klimaschutz und seine Mitglieder war es die erste Aktion nach einer langen, durch Corona bedingten Pause. Gerade deshalb ist es für sie wichtig, das Thema Klimaschutz wieder vermehrt bei den Menschen ins Gedächtnis zu rufen. Dieses wurde durch die vielen anderen Probleme der letzten Zeit nur noch sehr wenig thematisiert.

Weltweit gehen die Menschen am 25. September wieder auf die Straßen, um für mehr Klimaschutz und eine gerechte Zukunft zu demonstrieren. Auch in Mosbach wird an diesem globalen Streiktag um 13:30 Uhr eine Aktion auf dem Marktplatz stattfinden. Organisiert wird diese vom Bündnis Klimaschutz NOK und Fridays for Future Mosbach. Außerdem unterstützt wird die Kundgebung von Parents for Future Mosbach, BürgerEnergie Neckar-Odenwald eG, Grüne Jugend NOK sowie Mosbach gegen Rechts.

Aufgrund der aktuellen Situation und den damit verbundenen zusätzlichen Hygienevorsichtsmaßnahmen wird es dieses Mal keinen Demonstrationszug durch die Innenstadt geben, sondern eine Kundgebung mit verschiedenen Redner*innen auf dem Marktplatz. Anschließend werden die selbstgestalteten Plakate für ein bis zwei Wochen in Mosbach aufgestellt.

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1 Kommentar

  1. Hey, na ja, da müsste es so ein Bündnis der einflussreichen „Reichen“ geben um dies zu finanzieren, da viele zweifellos arbeitslos werden, muss eine Umverteilung von vermögen stattfinden. Das nichts tun
    das nicht arbeiten sollte nicht so geächtet sein. Das ist alles ein wenig Star Trek mäßig!
    Eine ganz neue Gesellschaftsform muss entstehen, jetzt mit Corona und den großen Umbrüchen wehre
    vielleicht die letzte Möglichkeit bevor alles an die Wand fährt. Mit dem Kapitalismus geht das einfach nicht Eine Autofirma muss ja 10 Kleinwagen verkaufen bevor sie den Gewinn machen wie mit einem
    Geländewagen! Das beispiel lässt sich auf vieles übertragen. Ob das noch rechtzeitig was wird mit der Klima Rettung also ich weis es nicht? Um so später es wird um so mehr Zeit verstreicht um so drastischer um „schmerzhafter“ werden die Einschränkungen. Wenn die ersten 25000 Leute elendiglich verecken
    weil es 40 Grad im schatten hat und das Trinkwasser knapp wird, dann wird alles vergleichsweise schnell gehen mit der Klima Rettung. Gruß Peter Ertl

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