Internationaler Hände-Waschtag

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(Symbolbild – Jackmac34/Pixabay)
(pm) Anlässlich des heutigen Internationaler Hände-Waschtags am 15. Oktober hat die Bundestagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Die Grünen) an die große Bedeutung der Handhygiene in der Corona-Krise erinnert. „Händewaschen sollte schon lange selbstverständlich sein, denn schon vor der Corona-Pandemie galt, dass regelmäßiges und ordentliches Händewaschen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhindert“, erklärte die Politikerin. „Corona hat die Notwendigkeit des häufigen und korrekten Händewaschens verstärkt – zum eigenen Schutz und dem der anderen.“

„Wir nutzen unsere Hände bei unzähligen Tätigkeiten und fassen uns täglich hundertfach ins Gesicht“, sagte die Abgeordnete aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber. „Leider bahnen wir damit auch Krankheitserregern einen Weg in unseren Körper.“ In Corona-Zeiten sei Händewaschen eine der wirksamsten Methoden, die Verbreitung des Virus zu bekämpfen. Schneidewind-Hartnagel unterstrich die Bedeutung der sogenannten AHA-Formel: Abstand halten, auf Hygiene achten und Alltagsmaske tragen. Zu den Hygienemaßnahmen gehört neben dem Händewaschen auch das Husten und Niesen in die Armbeuge.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rief den Internationaler Hände-Waschtag erstmals 2008 aus. Er findet jährlich am 15. Oktober statt. Sie empfiehlt, die Hände unter fließendem, angenehm warmem Wasser nass zu machen und sie dann mit genug Seife komplett einzuseifen. Anschließend sind die Fingerzwischenräume, die Fingerkuppen und die Daumen gründlich zu reinigen. Richtiges Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden. Danach sollten sie unter fließendem Wasser gespült und gründlich abgetrocknet werden.

„Gründliches Händewaschen ist gelebter Infektionsschutz – und der muss auch außerhalb der eigenen vier Wände möglich sein“, sagte Schneidewind-Hartnagel. Sie forderte die Einrichtung von mehr öffentlichen, sauberen Toiletten mit gefüllten Seifenspendern und ausreichend Desinfektionsmitteln.

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