Meins, deins, unser: Erste gemeinsame Wohnung

Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

(Symbolbild – Pixabay)

Wenn ein Paar schon längere Zeit zusammen ist, stellt sich irgendwann die Frage, ob man nicht auch gemeinsam wohnen möchte. Meist bedeutet eine gemeinsame Wohnung für beide eine Umstellung. Denn solange man allein lebte, konnte man sich nach Lust und Laune ausbreiten und die Räume einrichten. Im neuen, gemeinsamen Haushalt kann dies jedoch schnell zu Unstimmigkeiten führen. Es gibt allerdings ein paar Tipps, wie man das Zusammenleben so organisiert, dass es möglichst harmonisch wird.

Ordnung ist das halbe Leben

Dieser Spruch ist schon so alt, dass viele ihn noch von ihren Großeltern kennen. Aber es ist etwas dran – vor allem, wenn es um den Kleiderschrank geht. Soll die Kleidung beider Partner im gleichen Schrank aufbewahrt werden, ist eine ordentliche Sortierung ungemein hilfreich. Idealerweise ist die Fläche im Kleiderschrank sauber getrennt und gleichmäßig aufgeteilt. Falls der Platz nicht ausreicht, muss aber nicht gleich ein größeres Möbel her. Oftmals genügt es bereits, Kleidung kompakter zu lagern und wenig Getragenes regelmäßig auszusortieren. Wird dann noch von Impulskäufen neuer Kleidung abgesehen – was überdies klimafreundlich ist -, lässt sich das neue Ordnungssystem auch im alten Kleiderschrank noch lange nutzen. Ordnung ist aber nicht nur im Schlafzimmer wichtig, sondern auch in der Küche. Wenn zwei Hausstände zusammengelegt werden, hat man oftmals viele Küchenutensilien doppelt. Hier sollte man ebenfalls ohne Kompromisse ausmisten.

Aufgaben im Haushalt gut verteilen

Die Spülmaschine ist schon wieder voll, der Müll muss raus und auch der Boden könnte mal wieder eine Reinigung vertragen. Wer welche Aufgaben im Haushalt übernimmt, ist in Beziehungen ein häufiges Thema für Diskussionen. Denn die wenigsten machen die Hausarbeit gerne. Daher ist es vor allem in der Anfangszeit des gemeinsamen Haushalts hilfreich, einen Putzplan aufzustellen. Dort sind alle wichtigen Aufgaben im Haushalt aufgeführt, die Verteilung wird individuell abgesprochen. Doch ein Putzplan ist nur dann sinnvoll, wenn er auch befolgt wird. Deshalb ist es wichtig, dass sich beide Partner aufeinander verlassen können und jeder seine Arbeiten verlässlich ausführt.

Einander ausreichend Freiraum lassen

Zugegeben, in einer kleinen Wohnung fällt das nicht unbedingt leicht. Aber es ist wichtig, dass es neben der Couch im Wohnzimmer auch für jeden separate Raum-Zonen gibt. Das kann ein Sessel in einer Zimmerecke sein, in dem man ungestört ein Buch lesen kann. Oder der Küchentisch, der sich im Handumdrehen in eine Bastelecke verwandelt. Hier kommt auch wieder das Stichwort Ordnung ins Spiel. Denn vor allem in einer kleinen Wohnung ist es wichtig darauf zu achten, dass die Hobbyutensilien den anderen nicht stören.

Artikel teilen:

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen