Tanz in den Mai trotz Corona

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(Foto: Liane Merkle)
Seckach. (lm) Der Tanz in den Mai dauert normalerweise bis spät in die Nacht und soll die bösen Geister der Hexennacht, auch Walpurgisnacht genannt, vertreiben“, leider verhindert die Corona-Pandemie nun bereits zum zweiten Mal diese schöne Tradition.

Doch der Musikverein Seckach war kreativ und setzte seinen sonntäglichen Balkonkonzerten noch ein spezielles als Ersatz zum „Tanz in den Mai“ hinzu. Mit dem Kirchturmglockenschlag 18 Uhr begannen die Musiker auf ihren Terrassen, Balkonen oder vor den Häusern – und für eine halbe Stunde erklangen ihre Instrumente aus allen Ecken der Gemeinde.

Bürgermeister Thomas Ludwig ließ seine Tuba am Vorplatz des Hallenbades ertönen, Dirigent Martin Heß und seine Frau Diana nutzen ihre überdachte Terrasse, Arnold Hess hatte das Garagentor geöffnet, in der Steinbruchstrasse hatte Familie Schmitt ihren Auftritt vor fidelem Straßenpublikum, Familie Hoffert hatte ihre „Bühne“ auf der Haustreppe, Familie Nonnenmacher in der Waldstraße und viele mehr.

Und das Programm konnte sich hören lassen, lud zum Mitsingen und Tanzen ein mit Schunkelliedern, dem „Prosit zur Gemütlichkeit, „Fliege mit mir in die Heimat“, dem Fliegerlied, „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“, „Über den Wolken“ und dem abschließenden „Prosit“ in den Mai.

Die Seckacher haben ihren Tanz in den Mai auf jeden Fall genossen, wie die ausgelassene Fröhlichkeit der Abstand haltenden oder mit Maske versehenen Zuhörer zeigte.

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