Standing Ovations für letzte Plenarrede

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_MdB Alois Gerig (CDU) hielt seine voraussichtlich letzte Rede vor dem Deutschen Bundestag. (Foto: Bundestag)

Berlin.  (pm) Mit Standing Ovations wurde Alois Gerig (CDU) von den anwesenden Abgeordneten des Deutschen Bundestages fraktionsübergreifend nach seiner voraussichtlich letzten Plenarrede geehrt. Obwohl er sich bis zu seinem letzten Amtstag und darüber hinaus weiter für seine Heimat Odenwald-Tauber einsetzen möchte, nutzte Gerig seine Redezeit, um sich unter anderem bei allen Weggefährtinnen und Weggefährten seiner zwölfjährigen Amtszeit zu bedanken: „Danke, dass ich den Menschen im schönsten Wahlkreis Deutschlands, den ländlichen Räumen und der Grünen Branche in Gänze dienen durfte und stets großes Vertrauen von allen Seiten erhalten habe. Es war mir eine große Ehre und erfüllt mich mit Stolz“.

Aber auch kritische Worte richtete Alois Gerig an seine Kolleginnen und Kollegen: „Wenn Hierarchie und juristische Bürokratie permanent pragmatische Lösungen verhindern, dann haben wir als Politiker zu viele Verwaltungsstellen geschaffen“. Außerdem müsse die Kommunikation verbessert werden, damit die Bevölkerung die Politik aus Berlin wieder besser nachvollziehen könne.

Trotz all der Reiberei zwischen den Fraktionen, ohne welche die Demokratie nicht funktioniere, habe Alois Gerig im Bundestag aber auch das gefunden, was ihm im Leben stets besonders wichtig war: gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und Unterstützung. Er forderte die Abgeordneten auf diese wichtige Pflanze weiterhin zu pflegen.

Als Beispiel erinnerte sich der Höpfinger am Ende seiner Rede an das von der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth spontan angestimmte Ständchen während einer Plenarsitzung zu seinem Geburtstag im Jahr 2014. Alois Gerig hoffe bald die Zeit zu finden, um all seine Erfahrungen, Gedanken und Anekdoten niederschreiben zu können.

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