Kann man mit Bitcoin noch verdienen?

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… diese Frage stellen sich aktuell viele Anlegerinnen ob der Bitcoin als Geldanlage noch geeignet ist. Die Verunsicherung durch die großen Kursschwankungen der letzten Wochen, vor allem nach unten, ist groß. Doch an dieser Stelle kann man den meisten Anlegerinnen schnell die Angst nehmen. Es gibt eine Grundregel für den Handel mit Aktien, die schon vor vielen vielen Jahren von Experten festgelegt wurde: Man muss Zeit und Nerven haben um Gewinne zu erzielen! Diese Grundregel kann man durchaus auch auf den Bitcoin anwenden, denn trotz eines massiven Kurseinbruches vor einigen Wochen ist der Bitcoin auf das Jahr gesehen immernoch im Plus und das sollte jede Anlage sein und bleiben! Solange man nicht panisch versucht hat bei sinkenden Kursen seine Bitcoin zu verkaufen ist man in der Regel immernoch gut beraten den Bitcoin zu behalten.

Doch der aktuelle Trend geht immer mehr hin zu schellen, kurzzeitigen Geschäften. Intradaytrading und Termingeschäfte sind genau wie Optionsgeschäfte auf dem Vormarsch. Diese, im klassischen Sinne, eher schnellen Geschäftsmodelle sind natürlich auch alle mit einem höheren Risiko verbunden. Natürlich kann man an einem einzelnen Tag einen hohen Gewinn erzielen, dazu muss man allerdings auch eine höhere Summe an Geld einsetzen und zusätzlich Transaktiongebühren im Auge behalten können. Nur mit guten Nerven und einer Portion Glück lassen sich so Gewinne erzielen.

Aktuell kursieren wieder viele Werbungen auf dem Markt die vor allem Privatanlegerinnen anlocken wollen. Die versprochenen 250-500$ Gewinn mit minimalem Einsatz von nur wenigen hundert Dollar sind absolut utopisch. Dennoch fallen viele Menschen auf solche Werbungen rein. Man kann bei vielen Plattformen Bitcoinhandel betreiben, selbst Bitcoin Miningplattformen wie die Einsteigerplattform Nicehash sind mittlerweile mit eigenen Handelsbörsen ins Geschäft eingestiegen, das ist aber alles recht unkomfortabel und anfällig für schlechte Internetverbindungen. Als „normaler“ Anlegerinnen ist man aber gut beraten eine gut funktionierende mobile App dabei zu haben. Hier bieten sich viele Anbieter, wie z.B. die Bitcoin Tradingplattform Bitcoin Trader  an, die spezielle mobile Apps bereithalten mit denen man viele Dinge auch automatisieren kann. Damit muss man als Anleger*innen nicht mehr jeden Tag komplett vor dem Bildschirm verbringen, nur um sicherzustellen das man nicht zuviel Geld verliert, oder natürlich Gewinne verpasst.

Wir sehen den Bitcoin noch lange nicht am Ende seiner langen Geschichte angekommen und sind uns sicher das der Bitcoin noch viele Jahren existieren wird. Aus diesem Grund ist der Bitcoin auch sicherlich noch lange die beliebteste Kryptowährung von allen. Zwar hat der Ruf des Bitcoin etwas gelitten, da seine Umweltbilanz sicherlich keine gute ist, jedoch sind vermeintliche Alternativen auch nicht wirklich viel besser. Die hochgelobte Kryptowährung ChiaCoin zum Beispiel hatte vor einigen Monaten für Ausfesehen gesorgt. Bereits vor der Auflage des Mainnet lag Chia teilweise bei über 1200$, was Miner*innen potentielle Gewinne von mehreren tausend Dollar im Monat vorhersagte. Eine berechnung des potentiellen Gewinns mit Chia mit einem Chia Gewinn Rechner zeigt aber bereits heute rote Warnmeldungen an, das es sich bei den Gewinnberechnungen nur um potentielle Schnittwerte handelt.

Das große Problem an der vermeintlich grüneren Alternative zum Bitcoin ist aber nicht ihr teilweise massiv überbewerteter preis, sondern das es nur eine andere Art der Hardwarezerstörung ist. Wer mit Chia erfolgreich sein will muss vor allem eines bieten: Viel Speicherplatz. Hier werden sogenannte Plots abgelegt die mindestens 100GB groß sinddie dann per Zufall für den nächsten Block der Blockchain ausgewählt werden oder eben nicht. Die Schreibarbeit ist hier aber der Knackpunkt denn jeder Plot verursacht Schreibarbeit von etwa 1,5TB. Nur wer diese Arbeit schnell und zuverlässig erledigen kann der kann auch am Ende Gewinn damit machen. Das bedeutet aber das man mit SSD´s arbeiten muss um überhaupt Konkurrenzfähig zu bleiben. Das Problem daran: SSD´s können nicht beliebig oft beschrieben werden. Während eine SSD bei Gamer*innen schneller kaputt geht wie im Office Betrieb stirbt eine durchschnittliche 500GB SSD bei der Nutzung mit Chia in etwa 40 Tagen den Abnutzungstod.Selbst die Hersteller der schnellen Festspeicher warnen vor Kryptomining mit ihren Geräten. Die Abnutzung ist dermaßen hoch das man sich fragen muss ob das noch mit dem Umweltgedanken vereinbar ist. Natürlich braucht eine SSD massiv weniger Strom als ein Bitcoin Miner und es liest sich auch ganz gut wenn man sagt das ein Chia Mining Rechner vielleicht 300 Watt Strom verbraucht, im Gegensatz zu einem Bitcoin Miner mit 3.000 Watt doch die Herstellung von Festplatten und SSD Festspeichern ist neben Strom auch mit Materialkosten behaftet, die im Chia Rechner absolut nicht mit einbezogen werden. Gerade für schnelle SSD´s werden auch viele seltene Erden und Edelmetalle verwendet, was den ökologischen Preis der Kryptowährung, zumindest für die Nutzung mit Standard Hardware, massiv in die Höhe treiben dürfte. Alleine die Festplattenpreise für Modelle Jenseits der 2 TB sind seit Jahresanfang massiv angestiegen. Diese Preissteigerung potenziert sich mit der Größe der Festplatten und SSD´s nach oben.

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