Schlotfeger präsentieren neues Kostüm

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(Foto: Liane Merkle)
Seckach.  (lm) Die Pandemie mit ihren Einschränkungen, mit ausgefallenen Veranstaltungen und in vollkommen neuer Besetzung war für die Vorstandschaft der FG Seggemer Schlotfeger eine besonders große Herausforderung gewesen.

Wie Bürgermeister Thomas Ludwig in seinen Grußworten im Rahmen der Jahreshauptversammlung betonte, gelte den Schlotfegern, die das Seggemer Narrenschiff mit insgesamt 24 engagierten Personen in der erweiterten Vorstandschaft unterstützen besonderes Lob und Dank für ihren guten Zusammenhalt und für die vielfältigen neuen und kreativen Ideen, die während der Pandemie in kürzester Zeit verwirklicht worden waren.

Weiter bestätigte der Bürgermeister, die Qualität der Schlotfeger-Arbeit, die schon lange im Narrenring Main-Neckar anerkannt sei, weshalb er den Beitritt zu diesem Dachverband nur befürworten könne.

Christian Hornung stellte als 1. Vorstand das neu zusammengestellte Organigramm der Schlotfeger und die aufgeteilten Fachbereiche mit ihren Zielen vor bevor 2. Vorständin Tamara Hornung von den sieben – sehr unterschiedlich abgehaltenen – Vorstandssitzungen seit November 2020 berichtete.

Man habe verschiedenen Varianten ausprobiert, sich seit September 2021 aber auf Sitzungen mit der erweiterten Vorstandschaft im Rhythmus von vier bis sechs Wochen geeinigt. In seiner Funktion als 3. Vorstand gab Christian Schneider bekannt, dass man seit Anfang des Jahres dem Narrenring Main-Neckar angehöre, den er kurz vorstellte und die Ergebnisse der jüngsten Jahreshauptversammlung erläuterte.

Für den Fachbereit Sport und Jugend erfuhr man von Tanja Hornung, dass Anika Aumüller als Gardesprecherin fungiert und die Altersgrenze von Jugendgarde und Jugendelferrat geändert worden sei, derzeit würden alle Garden und das Tanzmariechen, das ein neues Kostüm erhält, unter 3G-Regeln trainieren.

Veranstaltungen konnten nicht stattfinden, doch Michael Welz vom Fachbereich „Kampagne“ ließ die kreativen Projekte Revue passieren, so den Flashmob mit Tanzvideo online, die „Faschenacht in der Tüte“ für alle Interessierten, die „Übernahme“ der Infotafel am Rathaus am 11.11. im Beisein von Bürgermeister Ludwig.

Christian Hornung konnte vom Fachbereich Logistik erzählen, dass man zumindest genügend Zeit hatte, um endlich einmal den Archivkeller aufzuräumen und neu zu ordnen. In den Aufzeichnungen von Nicole Schmitt – Fachbereich Verwaltung – wurde deutlich, dass sich der Mitgliederstand auf 396, darunter 98 Kinder und Jugendliche, erhöht hat, bei einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren. 2021 habe man die beiden letzten Altpapiersammlungen durchgeführt.

Weiter erinnerte sie an die Inhalte der Vorstandssitzungen wie neue Struktur, Corona-Kampagne, neu kreierte Pins, USB-Sticks, Postkarten zum Geburtstag, Wertmarken sowie die Kostüme für Schlotfegerin und Tanzmariechen, ebenso wie das Crowd Funding-Projekt für die neuen Trainingsanzüge.

Beim Fachbereich Technik fand die offizielle Übergabe laut Andreas Bundschuh statt, und nach der erfolgten Inventur prüfe man die Neuanschaffung von Boxen als Ersatz für die nicht mehr zuverlässigen Boxen im Bestand. Carina Frank las den Bericht des Fachbereichs Öffentlichkeit und Kommunikation unter Leitung von Jens Verhoef. Diese Sparte kümmert sich um die Repräsentation des Vereins in den digitalen Medien. Weiter um die Entwürfe von Flyern, Plakaten, Jahresorden, Pins und die Organisation des Sommerferienprogramms – hier mit einem speziellen Dank für die Unterstützung des Bürgerbüros.

Nachdem das Sommerferienprogramm 2020 komplett ausgefallen war, galt für die drei Kollegen um Isabel Erfurt ganz klar: „Noch ein Jahr ganz ohne Ferienprogramm wird es nicht geben!“

Damit war die Idee der altersangepassten Ferientüte für Kinder von zwei bis 12 Jahre geboren und fand mit 110 Teilnehmern in der Gesamtgemeinde regen Zuspruch, ebenso wie das Sommerquiz und der Malwettbewerb zum Thema „Unser Schlotfeger geht auf Reisen“. Doch für 2022 will man wieder ein Programm mit verschiedenen Punkten anbieten.

„Hoffen wir gemeinsam, dass es klappt!“ Obwohl keine Kampagne stattgefunden hatte, konnte Doris Schneider als Fachbereichsleiterin „Finanzen“ über eine ausgeglichene Kassenlage berichten, und da die Kassenprüferinnen Maren Antunovic und Juliane Haaf keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, fiel die Entlastung seitens der Mitglieder auf Antrag des Bürgermeisters einstimmig aus, auch als Dank für die geleistete Arbeit.

Und endlich wurde die Neugier der Anwesenden zum neu kreierten Kostüm der Schlotfegerin gestillt. Wie Tamara Hornung vorstellte, wollte man das Outfit der Dame dem Schlotfeger-Original so ähnlich wie möglich machen. Und tatsächlich unterscheidet sich das Kostüm vor allem in Rock mit Stulpen statt Hose sowie einem Schal als Zusatz. Ein Einwand dazu war: Dass die Außenwirkung in den Großgruppen mit ausschließlich dem bestehenden Schlotfeger-Kostüm besser sei, dennoch fand die weibliche Variante mehrheitliche Befürworter und so wurde auch der neu kreierte Pin mit dem tanzenden Schlotfeger-Paar zur Einführung der Schlotfegerin angenommen.

In seinem Ausblick versprach Christian Schneider, dass man für die anstehende Kampagne alles versuchen wolle, was möglich sei.

Die Fastnachtseröffnung am 11.11. müsse noch im kleinen Rahmen stattfinden, Umzug und Outdoor-Party würden voraussichtlich nicht möglich sein, ebenso wenig wie der Schlotfegerball. Genaueres zu weiteren Veranstaltungen werde man rechtzeitig über die Medien veröffentlichen.

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