Historische Maisernte lässt Kunderaugen strahlen

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(Foto: Liane Merkle)
Mudau.  (lm)  Als das Fahrzeug mit dem großen Anhänger und den beiden Treckern samt Halfpipe Trailern vor dem Mudauer Kindergarten St. Marien anhielt, strahlten nicht nur die Augen von Elias und Jonas Lind, die als Testfahrer auserkoren waren, auch Kindergartenleiterin Katrin Scholl und sowie die Jungbauern Raphael Neuberger, Jan Hofmann und Kevin Kahn strahlten bei Anblick der tollen Geräte.

„Das ist der Porsche unter den Kinder-Treckern, der hat sogar Flüsterreifen und den Anhänger bzw. die Kippmulde kann man richtig vielseitig einsetzen“, waren die fachkundigen Lobeshymnen ob dieser tollen Spende der Steinbacher Landwirte. Und dass gleich zwei dieser Trecker-Porsches zum Komplettpreis von 860 Euro übergeben werden konnte, war der Erdverbundenheit und der Neugierde, aber auch der Heimatverbundenheit der genannten jungen Männer zu verdanken, denen ihre Arbeit, ihr Land und ihre Tiere, aber auch ihre Mitbürger wichtig und wertvoll sind.

Anfang Oktober hatte sich ein vom Milchhof Hofmann initiiertes Team mit Kollegen im Kreis in Verbindung gesetzt und zur ersten „Historischen Maisernte“ eingeladen. Wer noch funktionierende Traktoren und Erntegeräte aus den 70er/80er Jahren vorstellen wollte, kam nach Steinbach zu einem Feld unweit des Windparks „Steinbacher Höhe“, teilweise mit über einer Stunde „Anreise“. Die Organisatoren waren überrascht vom Ansturm der Akteure, aber auch von Zuschauern. Schließlich hatte es keine öffentliche Ankündigung gegeben.

Also organisierte man in Windeseile auch noch Fassbier und Bockwürste, denn während ein Maisfeld in der Größe von mehreren Fußballfeldern abgeerntet wurde, schwelgten sowohl Akteure als auch Zuschauer in Erinnerungen an die Maisernte von „anno dazumal“. Auf einen von fliegendem Mais und Auspuffqualm geprägten Nachmittag folgte dann auch ein gemütlicher und diskussionsreicher Abend, bei dem sich alle großzügig an den Verpflegungskosten beteiligten.

Da die Steinbacher Bauern sich aber nicht an diesem schönen Miteinander bereichern wollten, investierten Sie den kompletten „Überschuss“ in die beiden Schlepper für die Kinder des Mudauer Kindergartens und hatten auf diese Weise noch einmal viel Freude bei der Übergabe als sie die Begeisterung der Kinder sahen.

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