Zeitreise in der Natur

Zeitreise in der Natur
Zeitreise in der Natur

Die Teilnehmer des Zeltlagers und die Besucher des Gottesdienstes stellen sich zum Erinnerungsfoto und grüßen Mosbach. (Foto: Dani Stoitzner)

Zeltlager der KjG Mosbach

Klepsau. (ml) Bei Klepsau, einem Ortsteil von Krautheim, hat die „Katholische junge Gemeinde“ (KjG) der Kirche Sankt Josef aus Mosbach eine Gegenwelt aus weißen Zelten, Freundschaft und einem Lagerkreuz aufgebaut. Fast neunzig Mädchen und Jungen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis sind hier zwölf Tage lang zusammengekommen. Aus der Wiese an der Jagst ist ein Dorf gewachsen. Ein Dorf, das von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gebaut, regiert und am Leben gehalten wird.

Wer über den Platz läuft, sieht Mädchen und Jungen, die gemeinsam Bänke tragen, Würste und Käse braten, diskutieren und Ball spielen. Handys spielen keine Rolle.

Gottesdienst mit dem Motto „Zeitreise“

Nur am Sonntag kommt einer aus der Generation „Sechzig plus“: der Diakon Manfred Leitheim von der Kirchengemeinde Maria. Er feiert den Zeltlagergottesdienst, der von den Teilnehmern vorbereitet wurde. Dieses Jahr ist das Motto des Zeltlagers: „Zeitreise“. Entsprechend dreht sich mit Liedern, die von Gitarren begleitet werden, alles um den Weg und um Spuren.

Gebet, Musik und ein starkes Bild

Es sind Texte aus der Heiligen Schrift zu hören, sogar ein Rucksack und Wanderschuhe diskutieren miteinander. Der Diakon betet mit den Gottesdienstbesuchern, zu denen sich auch die Köchinnen und Gäste aus Mosbach gesellt haben: „Vater, mit meinen Schuhen gehe ich über die Erde. Du hast sie mir anvertraut. Ich darf die Schöpfung nicht zertreten und zerstören. Es ist heiliger Boden, und jeder Teil davon soll auch mir heilig sein.“

Ein großer Satz in einer Welt der Waldbrände und Kriege. Der Gottesdienst schließt mit dem Segen und dem gemeinsamen Foto – natürlich vor dem Lagerkreuz, dem Zentrum des Zeltlagers.

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