CDU fordert „Nägel mit Köpfen“

(Foto: pm)

Christdemokraten der Römerstadt sammeln Bürger-Ideen – Zahlreiche Chancen für Osterburken und die Stadtteile

Osterburken. (tm) Zum Jahresauftakt lud die CDU Osterburken zur Bürgersprechstunde, um über Zukunftsfragen und richtungsweisende Projekte im Stadtgebiet zu diskutieren.

Eingangs ging die Stadtverbandsvorsitzende Margaret Horb auf die aktuelle Kommunal- und Bundespolitik ein. In Osterburken bestimme der Neubau des Feuerwehrhauses maßgeblich das derzeitige Geschehen. „Hier ist man auf Kurs um der Feuerwehr endlich eine zeitgemäße Heimat zu geben“, so die einhellige Meinung.

Bei anderen Projekten müsse man im Jahr 2022 „Nägel mit Köpfe machen“. So beispielsweise beim Neubau des Kindergartens in der Kernstadt. Alle Beteiligten sprachen sich dafür aus, dass unmittelbar ein Standort festgelegt werden müsse, sodass die Planungen beginnen können. Es sei wichtig, den Bedarf schnellstmöglich zu decken.

Auch was die Stadtteile betrifft, müsse es weiter voran gehen. Planungen, die in der Schublade liegen, sollten zügig umgesetzt werden. Als Mammutprojekt betrachten die Christdemokraten die Ortsdurchfahrt in Schlierstadt.

„In Schlierstadt warten wir gespannt und hoffen, dass es nach der letztjährigen Enttäuschung in diesem Jahr mit dem Förderbescheid in Millionenhöhe aus dem Umweltministerium klappt“, sagte Tobias Münch. Außerdem gelte es, bei einigen kleineren Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet keine Zeit zu verlieren. Dies betreffe vor allem Sanierungsarbeiten und diverse Detailplanungen.

Perspektivisch möchte die CDU für die Belebung des Bahnhofs- und Postareal kämpfen. Denkbar wäre nach wie vor die Errichtung neuer Wohneinheiten und Geschäftsräume. Für den Bahnhof könne sich die Römerstadt die Förderoffensive des Landes „Denkmal und Wohnen“ zu Nutze zu machen, so eine Anregung. Mit diesem Programms könne man denkmalgeschützte Gebäude zu attraktivem Wohnraum umnutzen.

Im Frühjahr wolle man dazu die Wohnungsbauministerin Nicole Razavi (CDU) zu einem offenen Austausch einladen. Der Bahnhof in Osterburken wäre augenscheinlich prädestiniert für den Ansatz des Landes und könne durch Wohn- und Geschäftsräume nachhaltig belebt werden, so die Überzeugung der Union Osterburken.

In diesem Zusammenhang sieht die CDU Osterburken auch die Gleisquerung vom Bahnhof in Richtung Güterhallenstraße als Meilenstein. Für zahlreiche Bürger könne diese fußläufige Anbindung eine Erleichterung mit sich bringen und neue Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Mit der weiteren Genehmigung des Flugplatzes in Schlierstadt, der innerörtlichen Erschließung in Bofsheim und der Ausweisung neuer Bauflächen, gerade im Stadtteil Hemsbach, wurden weitere aktuelle Themen angesprochen und diskutiert.

Neben dem Präsenzaustausch will die CDU Osterburken auch an Onlineformaten arbeiten, um dadurch den direkten Austausch mit Bürgern zu realisieren.

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