Private und kommunale Projekte

Minister Peter Hauk (li.) wird von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger in Mudau empfangen. (Foto: pm)

Minister Peter Hauk informierte sich in Mudau über die Entwicklung der Gemeinde

 
Mudau. (pm)  „Unsere Aufgaben sind vielfältig und unsere Gemeindefläche groß“, fasste Bürgermeister Norbert Rippberger gleich zu Beginn zusammen als er am Anfang der Woche Minister Peter Hauk MdL im Mudauer Rathaus empfangen konnte. Zu dem Treffen waren ebenso Ortsvorsteher und Gemeinderäte aus der Gesamtgemeinde gekommen. 

„Ich nehmepositiv wahr, dass in Mudau momentan viele Projekte am laufen sind. Deshalb bin ich nachMudau gekommen um mich vor Ort unmittelbar zu informieren, wie sich die Gemeinde entwickelt und wo es Unterstützungsbedarf gibt“, schilderte Hauk den Anlass seines Besuchs. 
 
Bürgermeister Norbert Rippberger stellte dabei mit Unterstützung von Hauptamtsleiterin Bianca Groß und anwesenden Projektträgern einige aktuelle Vorhaben innerhalb des Gemeindegebiets vor. „Wir sind dankbar, dass neben kommunalen Projekten auch zahlreiche private Vorhaben zur Entwicklung unserer Gemeinde beitragen. 

Beispielhaft sind dabei diverse Wohnungsbaumaßnahmen in der Mudauer Innenstadt, die diese dauerhaft belebt halten“, so das Gemeindeoberhaupt. Mit dem Programm der Stadtsanierung habe man gute Erfahrungen gemacht, sodass man nun in Mudau ein weiteres Gebiet beim Regierungspräsidium beantragt hat, welches unter anderem den Bereich Hauptstraße und Odenwaldhalle einschließt. 

Aber auch die weiteren Ortsteile bleiben nicht außen vor, sondern die Gemeinde versucht auch dort, die Innenentwicklung zu fördern und die Ortskerne zu beleben. Voraussetzung ist aber immer die Mitwirkung der Eigentümer. 

„Innenentwicklung braucht Initialzündungen um anderen zu zeigen was möglich ist. Man merkt, dass sich Mudau intensiv mit dem Thema Ortsbelebung beschäftigt und das hat einen dauerhaften Mehrwert für alle“, lobte Peter Hauk. 
 
Außerdem sei ein Ärztehaus weiter ein großer Wunsch, an dessen Realisierung man stetig weiterarbeite. Beim Thema Ärztehaus schlage jedoch auch der Fachkräftemangel durch. „Der Bau ist weniger das Problem, eher die Gewinnung der praktizierenden Ärzte. Wir sind dabei auch für verschiedene Praxismodelle offen und sprechen auch mit Nachbarkommunen“, so Rippberger. 

Peter Hauk machte in diesem Zusammenhang auf Modellprojekte des Genossenschaftsverbands aufmerksam. Dabei sind Ärztinnen und Ärztebei der Genossenschaft angestellt und können so besser Familie und Beruf vereinen anstatt selbstständig agieren zu müssen. „Solche Modelle machen den Hausärzteberuf wesentlich attraktiver“, ist Hauk überzeugt. 
 
Anschließend erläuterte Norbert Rippberger die Pläne zum Gewerbegebiet „Stöckig II.“ Insgesamt wolle man hier auf sechs Hektar Gewerbefläche und damit Entwicklungsfläche für ansässige Unternehmen schaffen um diesen Perspektive zu bieten. 

„Mudau ist ein Paradebeispiel für eine ländliche Gemeinde; mit Kreativität und Zusammenhalt wird Großes bewegt“, stellte Hauk fest.
 
Besonders angetan zeigte sich Minister Peter Hauk von den Bauvorhaben der landwirtschaftlichen Familienbetriebe Friedel, Grimm und Dambach. Insgesamt könnte durch einen neuen Ferkelstall, den Stallumbau von Milchvieh- auf Schweinehaltung sowie durch einen neuen Legehennenstall dauerhaft für hochwertige regionale Lebensmittel gesorgt werden. 

„Zu diesen vorbildlichen Vorhaben kann ich nur ermutigen“, so Hauk nach Erläuterungen der Bauherren. Dazu nahm Hauk einige Sachfragen mit nach Stuttgart, die während der Planung aufgetaucht seien und Betriebe vor Herausforderungen stelle. 
 
Nach weiterem Austausch dankte Rippberger stellvertretend für alle Anwesenden Peter Hauk für dessen Besuch und Einsatz für die Region im Landtag. Mit Hauk habe man einen Abgeordneten „von uns“, auf den man sich verlassen könne.

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