Demokratie wieder direkt erlebbar

Minister Peter Hauk lädt Klasse des Nicolaus-Kistner Gymnasiums in den Landtag ein

Stuttgart.  (pm) Nach fast zwei Jahren hat der Landtag von Baden-Württemberg wieder seine Tore für Besuchergruppen geöffnet. Gleich als erste dabei waren die Schüler der 9d des Nicolaus-Kistner Gymnasium. Landwirtschaftsminister Peter Hauk hatte die Schülergruppe aus seinem Wahlkreis nach Stuttgart eingeladen.

„Es ist schon großartig, so direkt zu sehen, wo über Themen wie die Bildungspolitik des Landes entschieden wird “, stellten die Neuntklässler am Ende des Tages fest. Nach einer Einführung in die Arbeit des Landtages konnte eine Debatte des Landtages verfolgt werden.

„Besonders am Ende haben sie noch richtig kontrovers diskutiert“, freuten sich die Schüler, dass auch mal richtig was los war bei der Debatte des Landtags. Nach der Plenarsitzung nahm sich Landwirtschaftsminister Peter Hauk noch viel Zeit mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Fragen und Anliegen zu diskutieren.

Neben Fragen, die die Arbeit eines Landtagsabgeordneten allgemein betreffen bewegten die Schülerinnen und Schüler vor allem die Themen Landwirtschaft und Klimaschutz. „Wir haben uns sehr gefreut, als wir erfahren haben, dass solche Fahrten jetzt wieder möglich sind, betonten die Lehrer des Nicolas-Kistner Gymnasium, die die Klasse begleiteten.

„Es ist einfach etwas ganz anderes, wenn man hier vor Ort sieht und erlebt, wie alles funktioniert, als wenn wir im Klassenzimmer die Arbeit des Landtags vorstellen. Wenn jetzt eine Schülerin oder ein Schüler im Radio von einer Entscheidung des Landtags hört, dann entstehen ganz andere Bilder im Kopf“, ergänzte die Geschichtslehrerin der Klasse.

Schon vor dem Landtagsbesuch am Nachmittag nahm die Schülergruppe an einer Führung im Haus der Geschichte teil. Nicht nur die Arbeit des Landtages sondern auch der Zusammenschluss des Landes vor 70 Jahren ist Unterrichtsthema in der neunten Klasse, weshalb es passte, gleich von beide Angeboten in Stuttgart zu profitieren.

Im Gespräch mit Peter Hauk wurde auch deutlich, dass die Frage Badener oder Württemberger heute kaum noch eine Rolle spielt. „Heute geht es mehr um die Frage, wie die Abgeordneten des Ländlichen Raums zusammenarbeiten oder es geht darum, wie man mit den verschiedensten Kollegen aller Parteien Allianzen schmiedet, um das Beste für die Bewohner des eigenen Landkreises herauszuholen“, erklärte Peter Hauk, der schon seit dem Jahr 1992 ununterbrochen den Landkreis Neckar-Odenwald vertritt – seit der letzten Landtagswahl sogar als einziger Abgeordneter aus dem Wahlkreis.

„Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch andere Besucher hier vor Ort sehen, wo wir über die besten Antworten ringen, und Entscheidungen treffen“, betonte Peter Hauk und ergänzte, dass Politik die Menschen bei den Entscheidungen mitnehmen muss und dazu gehört eben auch, dass nicht im „stillen Kämmerlein“ diskutiert wird, sondern eine breite Menge der Bevölkerung Debatten verfolgen kann.

„Schön, dass jetzt die Besucherempore an den Plenartagen wieder gut gefüllt sein wird. Ich habe mich gefreut, dass heute gleich die Schülerinnen und Schüler des Nicolaus-Kistner Gymnasiums aus Mosbach dabei waren “, so Hauk.

Schlachtung im Herkunftsbetrieb

[slb_exclude] Insbesondere Landwirte mit ganzjährig im Freien gehaltenen Tieren interessieren sich für die Schlachtung im Herkunftsbetrieb. (Symbolfoto: MarysFotos/Pixabay) Bio-Musterregion Neckar-Odenwald – „Initiative für mehr Tierwohl“ Neckar-Odenwald-Kreis. [...]

Zum Weiterlesen:

Von Interesse

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen