Luftrettung kommt nach Ravenstein

(Symbolbild – GerAlt/Pixabay)

Stuttgart/Ravenstein. (pm) Um die Luftrettung in Baden-Württemberg noch weiter zu optimieren, werden die bisherigen acht Standorte um zwei weitere Standorte ergänzt und teilweise verlegt. Damit wird für alle Menschen in Baden-Württemberg eine noch schnellere Luftrettung gesichert.

Zehn statt acht Rettungshubschrauber

Wir erhöhen die Zahl der Rettungshubschrauber von acht auf zehn und schließen durch die Verlegung von Rettungshubschraubern Lücken bei der Luftrettung“, sagte der Staatssekretär im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, Wilfried Klenk, anlässlich der Bekanntgabe der Standortentscheidungen bei der Luftrettung.

Die Standortentscheidungen setzen die fachlichen Empfehlungen der Struktur- und Bedarfsanalyse der Luftrettung in Baden-Württemberg aus dem Jahr 2020 um, die das Land beim Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement des Klinikums der Universität München erstellen ließ.

Intensive Prüfungen

Die heutigen Entscheidungen basieren auf dem Ergebnis intensiver und umfassender Prüfungen der Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen zur Machbarkeit einzelner auf Grundlage des Gutachtens in Aussicht genommener Standorte.

Dabei wurden neben topographischer Geeignetheit, Umweltverträglichkeitsprüfung und Lärmschutzprüfung auch einsatztaktische Aspekte in den Blick genommen.

Da auch die Region des Neckar-Odenwald-Kreises unterversorgt ist, hat das Ministerium den Neubau eines Luftrettungsstandortes im Bereich Ravenstein beschlossen.

Ravenstein von Gutachten empfohlen

Der neue Luftrettungsstandort im Bereich Ravenstein entspricht der gutachterlichen Empfehlung und verbessert die Versorgung der Notfallpatientinnen und -patienten insbesondere im Stadt- und Landkreis Heilbronn und in den Landkreisen Neckar-Odenwald, Hohenlohe und Schwäbisch-Hall.

Nach den Standortentscheidungen können nun die Planungen an den neuen Standorten beginnen und die luftverkehrsrechtlichen Genehmigungen eingeholt werden. Danach werden die Standorte ausgeschrieben und der Bau der Stationen vorangetrieben.

Die Krankenkassen unterstützen die Entscheidung des Innenministeriums, die Empfehlungen des Gutachtens vollständig umzusetzen.

Brötel begrüßt Entscheidung

Zu der Entscheidung des Innenministeriums, auf der Gemarkung der Stadt Ravenstein einen Rettungshubschrauber zu stationieren, sagte Landrat Dr. Achim Brötel heute gegenüber unserer Redaktion.

 „Ich freue mich sehr, dass auf dem Gebiet des Neckar-Odenwald-Kreises künftig erstmals auch ein Standort für die Luftrettung errichtet wird.

„Land hält sein Wort“

Das Land hält somit Wort. Dafür danke ich Herrn Staatssekretär Klenk ausdrücklich. Gerade im ländlichen Raum, wo die Wege zum nächst geeigneten Krankenhaus naturgemäß weiter sind, dürfen wir nämlich nichts unversucht lassen, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten.

Deshalb ist es nur konsequent, dass das Land aus dem seit 2020 vorliegenden Gutachten jetzt auch ganz konkrete Schritte ableitet. Gerne werden wir die Verantwortlichen auch weiterhin bei der konkreten Standortwahl unterstützen.

Rettungshubschrauber kein Allheilmittel 

Der Rettungshubschrauber allein darf allerdings auch nicht als Allheilmittel angesehen werden. An erster Stelle stehen bei uns nämlich sicher auch in Zukunft immer noch die bodengebundenen Rettungsmittel.

Auch dort bedarf es allerdings zusätzlicher Vorhalteerweiterungen, um unsere rettungsdienstliche Abdeckung weiter zu verbessern. Insofern bin ich schon jetzt sehr dankbar dafür, dass die hauptamtlichen Kräfte auch durch zahlreiche Ehrenamtliche in den ‚Helfer vor

 

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