Anti-Müll-Plakate des BGB

(Foto: pm)

Abfall soll IN den Mülleimer

Buchen. (pm) „Umweltschutz – bevor der Zug abgefahren ist“ – ein Müllplakat mit diesem Spruch hängt künftig am Bahnhof in Buchen. Mit einem Plakatprojekt und provokanten Texten wie diesen auf entsprechenden Fotos wird in Buchen künftig auf die Müllproblematik hingewiesen.

Schülerinnen und Schüler vom Burghardt-Gymnasium haben die Plakate, deren Idee an einem Projekttag an der Schule entstanden ist, an verschiedenen besonders „mülllastigen“ Standorten in der Stadt verteilt.

Transformation konkret! So lautete das Motto dieses Projekttages der UNESCO-Projektschulen. Auch das Burghardt-Gymnasium nahm als mitarbeitende Schule im April daran teil. Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 konnten aus diversen Workshops nach ihren persönlichen Interessen wählen. Ziele waren, dass die Schulgemeinschaft sich in verschiedenen Themenbereichen weiterentwickelt und dass die nachhaltige Bildung gefördert wird.

Idee eines der kreativen Projekte war, Plakate zu gestalten, die Menschen dazu auffordern, achtsam mit Müll umzugehen. Denn Müll gehört bekanntlich in die Tonne. Dass dieses scheinbar simple Konzept nicht immer funktioniert, ist hinreichend bekannt. Also machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Fotoausrüstung und mit den betreuenden Lehrkräften Jennifer Pahl und David Müller in die Stadt auf.

Auf ihrem Streifzug fotografierten sie herumliegenden Müll und überlegten sich in Teams eingängige Textzeilen. Dabei waren der Kreativität in Text, Bild und Gestaltung waren dabei keine Grenzen gesetzt. Die provokant formulierten Botschaften sollen vor allem junge Menschen dazu anhalten, ihren Müll nicht achtlos wegzuwerfen.

Die Stadt Buchen wählte aus den Ergebnissen besonders eingängige Motive aus, sorgte für den Druck und benannte nach Rücksprache mit Verantwortlichen aus dem Bauhof besonders virulente Punkte im Stadtgebiet. In diesen Tagen wurden die ersten der Anti-Müll-Plakate von einigen Mitgliedern der Projektgruppe in Buchen aufgehängt.

Bürgermeister Burger dankte für das Engagement der jungen Leute. „Zum Denken bringen kann man Menschen eben nur, wenn sie die Botschaft auch wahrnehmen. Diese originelle Kampagne kann dafür sorgen. Diejenigen, die ihren Müll korrekt entsorgen, können über die Textzeilen schmunzeln und die Menschen, die Abfall einfach fallen lassen, werden hoffentlich zum Nachdenken angeregt“, so Bürgermeister Roland Burger.

Schulleiter Jochen Schwab und der Stellvertretende Schulleiter Achim Wawatschek, dankten der Projektgruppe mit den beiden Lehrkräften Jennifer Pahl und David Müller ebenfalls. Alle hoffen, dass Buchen durch diese Aktion ein Stück weit sauberer wird.

 

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