Die berufliche Zukunft im Blick

Die berufliche Zukunft im Blick
Die berufliche Zukunft im Blick

Der Kreisvorstand der CDU um MdL Peter Hauk (5.v.li.), dem Kreisvorsitzenden Markus Haas (7.v.re.) und dem Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff (6.v.re.) besuchte die ÜAB, wo die Delegation von Stefan Kempf (7.v.li.) begrüßt wurde. (Foto: pm)

Buchen. (sk) Am vergangenen Montag traf sich der Kreisvorstand der CDU Neckar-Odenwald in der Überbetriebliche Ausbildungswerkstätte Buchen e.V. (ÜAB). Im Rahmen einer Reihe von Fachgesprächen zu den Themen Ausbildung, Fachkräftesicherung und dem Wirtschaftsstandort im Kreis wollten sich die Vorstände über die Situation des Ausbildungsmarktes im Neckar-Odenwald Kreis informieren.

Der Besuch startete mit einer Besichtigung der Räumlichkeiten der ÜAB. Dabei klärte deren Geschäftsführer, Stefan Kempf, die Teilnehmer über die Geschichte, den Auftrag und die gegenwärtige Situation der ÜAB auf. Die daran anschließende Gesprächsrunde an der auch der Landtagsabgeordnete des NOK, Peter Hauk, teilnahm, wurde vom CDU-Kreisvorsitzenden Markus Haas eröffnet.

Es wurde die Situation der dualen Ausbildung im Landkreis ausführlich beleuchtet. Maximilian Mirtschink, Auszubildender bei der Grammer Interieur Components aus Hardheim und derzeit zur Grundausbildung in die ÜAB gesandt berichtete über seine Berufswahl: „Nach meinem erfolgreichen Abitur und zwei Jahren bei der Bundeswehr war mir klar, dass ich etwas mit den Händen tun wollte und habe mich für den Zukunftsberuf Mechatroniker entschieden.“

Der Elektro-Ausbildungsmeister der ÜAB, Aaron Wehler, ergänzte: „Viele junge Menschen sind sich unklar darüber welche Richtung ihr Berufsleben nehmen soll.“ Matthias Roos, Geschäftsführer der Schimmel-Gruppe in Adelsheim und ein Vorstand der ÜAB berichtete über die schwierige Aufgabe Nachwuchskräfte gerade für die duale Ausbildung zu gewinnen. „Nur durch diese jungen Menschen können wir unsere Zukunft im Neckar-Odenwald-Kreis sichern.“

Auf die Frage nach den Wünschen an die Politik antwortet Stefan Kempf: „Wenn Sie als Unterstützer für die duale Ausbildung im Neckar-Odenwald-Kreis tätig sind und die Öffentlichkeit, insbesondere die Eltern, motivieren, ihre Kinder auf dem Weg in den Beruf aktiv zu unterstützen, haben Sie nicht nur uns als ÜAB, sondern der gesamten Wirtschaft in der Region und damit auch dem Gemeinwesen sehr geholfen.“

Nach dem aufschlussreichen Austausch bedankte sich Markus Haas bei den Teilnehmern und verband dies mit der Hoffnung, dass sich die Wirtschaft im Neckar-Odenwald-Kreis, trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage gut behauptet und jungen Menschen eine berufliche Perspektive in der Region bieten kann.

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