SPD Neckar-Odenwald erkundete Berlin

26.01.10

Studienreise der Kreisverbands Neckar-Odenwald nach Berlin

(Foto: privat)

Neckar-Odenwald-Kreis/Berlin. (pm) In einer viertätigen Studienreise erkundeten Mitglieder und Freunde des SPD-Kreisverbandes Neckar-Odenwald die Bundeshauptstadt Berlin. Im Mittelpunkt standen neben Freizeitaktivitäten zahlreiche politische Gespräche.

Bei einer Rundfahrt konnten unter der Reiseleitung des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Karlheinz Graner und Uwe Hess von Omnibusreisen Schneider in Kälbertshausen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Millionenmetropole besichtigt werden. Besonders der Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor und Reste der Mauer hinterließen bei den Reisenden einen bleibenden Eindruck.

Hinter die Kulissen der „großen Politik“ konnte die Reisegruppe aus dem Neckar-Odenwald-Kreis bei einem Besuch im Reichstag blicken. Den zahlreichen Fragen der Besucher stand der SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic Rede und Antwort. Der Heilbronner Arbeitsmarktpolitiker berichtete von  den vielfältigen Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten. „Der direkte Kontakt zu den Bürgern liegt mir besonders am Herzen“, so MdB Juratovic. Insbesondere die Themen Wirtschaftskrise und Erhalt der Arbeitsplätze brannten den Gästen unter den Nägeln. Josip Juratovic betonte, dass man auch in Zeiten der Krise von seinem Lohn gut leben können muss. Deshalb setze er sich weiterhin für Mindestlöhne ein.


Hans-Jürgen Maurus, SWR-Korrespondent im Hauptstadtstudio, gab einen Einblick in die Arbeit der Journalisten im Berliner Politikbetrieb. Als Finanzexperte konnte Maurus über die aktuellen Vorhaben der Bundesregierung zur Finanzmarktregulierung berichten.

Im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen erlebten die Besucher eindrucksvoll, wie die SED-Regierung der ehemaligen DDR ihren Machtanspruch durch systematische Verfolgung politischer Gegner durchsetzte. Durch die Führung eines Zeitzeugen konnte die Reisegruppe Informationen aus erster Hand über die unmenschlichen Haftbedingungen der politischen Häftlinge erhalten. Hierbei wurde die wechselhafte Geschichte Berlins deutlich, die von der ehemaligen Reichshauptstadt über die geteilte Stadt bis zur heutigen Bundeshauptstadt reicht.

Natürlich durfte auch die Freizeit nicht zu kurz kommen und so konnte man  je nach Interesse in zahlreichen Museen, Theatern oder beim Shopping die Vorzüge der Hauptstadt auf eigene Faust erkunden.

Stellvertretend für die Reisegruppe bedankte sich der Limbacher Gemeinderat und SPD-Kreisvorstand Julian Stipp bei den Reiseleitern Karlheinz Graner und Uwe Hess für vier abwechslungsreiche und interessante Tage.

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