Neubau des Adelsheimer Gymnasiums kommt 2010

07.04.10

Peter Hauk MdL: „Schule wird zukunftsfähig“

Das Bild zeigt den geplanten Neubau als Planungsentwurf aus der Frontansicht. (Foto: privat)

Adelsheim. „Diese Investition bedeutet einen riesigen Fortschritt und neue Möglichkeiten für das Eckenberg-Gymnasium. Sie ist ein Gesamtbeitrag zur weiteren Aufwertung des Bildungsstandortes Neckar-Odenwald-Kreis“, verkündete der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk MdL anlässlich der Etatisierung des 3,5 Mio. Euro Neubaus am Eckenberg-Gymnasium in Adelsheim für den Haushalt 2010/11. Wie Hauk mitteilte, wurde das Vorhaben nun endgültig im nächsten Doppelhaushalt aufgenommen. Mit dem Baubeginn darf somit noch in diesem Jahr gerechnet werden.

Der Neubau werde das neue Zentrum am Schulstandort bilden und „die nötige Infrastruktur für den offenen Ganztagesbetrieb am EBG aber auch für das Landesschulzentrum für Umwelterziehung (LSZU) zur Verfügung stellen“, ergänzte Hauk. Demnach werde der 26 mal 26 Meter große Glasbau neben einer zentralen Schulbibliothek ein Internetcafé, ein Schülerbistro, multifunktionale Räume, Stillarbeits- und Aufenthaltsbereiche beinhalten. „Dieser Erweiterungsbau ist für die Schule unabdingbar und längst überfällig, um die bisherige Erfolgsgeschichte in dem Umfang auch fortschreiben zu können. Danach wird die Schule wieder den zeitgemäßen Anforderungen entsprechen.“ Nachdem in der Vergangenheit die Schulen in kommunaler Hand verstärkt Unterstützung durch das Land erfuhren, sei es nun nur folgerichtig auch das Adelsheimer Eckenberg-Gymnasium, das sich in Trägerschaft des Landes befindet, durch diese Investition auf ein gleichwertiges Niveau zu bringen, betonte Hauk.

Die ersten sondierenden Gespräche in der Sache hätten bereits 2006 mit dem Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL begonnen. „Danach begann sich das Ganze Schritt für Schritt zu konkretisieren und der endgültige Durchbruch gelang schließlich im Jahr 2008.“ In einem Gespräch mit den Protagonisten Hauk, Wacker, Schulleiter OStD Meinolf Stendebach und dem damaligen Staatssekretär im Finanzministerium Gundolf Fleischer MdL, der auch zuständig für den Hochbau war, habe das Finanzministerium dann – überzeugt von dem Gesamtkonzept – zugesagt, alles zu versuchen das Vorhaben in den nächsten Haushaltsentwurf für 2010/11 aufzunehmen. Danach seien dann die ersten Planungsmittel für das Hochbauamt freigegeben worden und das Architekturbüro Ecker in Buchen konnte für einen ersten Planungsentwurf beauftragt werden. „Hier sei nochmals allen Beteiligten, allen voran Meinolf Stendebach, für ihren ausdauernden Einsatz und das beherzte Engagement ausdrücklich gedankt. In besonderem Maße aber auch Finanzminister Willi Stächele MdL, der das Vorhaben im Zuge der Haushaltsaufstellung voll unterstützt hat und wesentlich mit zu dessen erfolgreicher Durchsetzung beigetragen hat“, ergänzte Hauk.

„Das Forum wird in vielfältiger Funktion das Herz unserer Schule werden und den Schulstandort Adelsheim gewaltig aufwerten“, frohlockt auch der Schulleiter Meinolf Stendebach nach dem Bekanntwerden. Auch Stendebach dankte den Beteiligten und dabei besonders dem hiesigen Landtagsabgeordneten Hauk, der „mich stets in dieser wichtigen Sache voll unterstützt hat und den langen Weg von der Idee bis zur jetzigen Zusage zur Umsetzung maßgeblich bereitet hat.“ Seinen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit sprach er ebenso den Beteiligten im Kultusministerium, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, Herrn Greiner und HerrnBrandhofer vom zuständigen Amt für Vermögen und Bau, Herrn Michel und Herrn Schäfer für die Bauleitung in Adelsheim sowie dem Architekturbüro Ecker aus.

Der Adelsheimer Bildungsstandort, der auch ein Internat beinhaltet, werde demnach durch diesen modernen Glasbau gewaltig aufgewertet und auch den hohen Anforderungen eines Ganztagesbetriebs gerecht, betonten Hauk und Stendebach unisono. Denn gerade mit dem einmaligen Merkmal des Landesschulzentrums für Umwelterziehung besitzt die Schule ein im ganzen Land einmaliges Modell, das offen für alle Schularten ist und das sich inzwischen auch landesweit etabliert hat. Es biete Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften aus ganz Baden-Württemberg im Rahmen von Schülerunterrichtswochen und Lehrerfortbildungskursen die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen zur Umwelt zu befassen. „Die Plätze für das LSZU sind bis Ende 2011 ausgebucht. Und die Nachfrage ist weiterhin ungebrochen“, ergänzte Stendebach abschließend nicht ohne Stolz.

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