MdB Gerig für Bundeswehr-Depots

14.04.10

Noch keine Entscheidung über Privatisierung der Materiallager Neckarzimmern und Hardheim

(Foto: privat)

Neckarzimmern/Hardheim. Über die Privatisierung der Bundeswehr-Materiallager wird erst in einigen Wochen entschieden. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Alois Gerig mit. Auf Anfrage hat das Bundesverteidigungsministerium den Wahlkreisabgeordneten darüber informiert, dass die Angebote privater Logistikunternehmen noch nicht vollständig ausgewertet worden sind und für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen noch Zeit benötigt wird.
Von einer möglichen Privatisierung wären auch die Materiallager der Bundeswehr in Neckarzimmern und Hardheim betroffen. Ursprünglich war erwartet worden, dass das Verteidigungsministerium die Angebotsauswertung und die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bis Ende März abschließt. Gerig hat sich mit anderen Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kurzgeschlossen, die in ihren Wahlkreisen ebenfalls Bundeswehr-Materiallager haben. Die Abgeordneten verabredeten ein gemeinsames Vorgehen, um vom Verteidigungsministerium mehr Informationen über die Privatisierungspläne zu erhalten und um die Pläne besser prüfen zu können.

Für Gerig ist wichtig, dass die Leistungsfähigkeit der Materiallager fair mit den Angeboten der Unternehmen verglichen werden: „Eine Privatisierung kommt nicht in Frage, wenn die Bundeswehr die Materiallager im Eigenbetrieb wirtschaftlicher betreiben kann.“ Erst im Februar hatte Gerig das Materiallager der Bundeswehr in Neckarzimmern besucht und auch die dortige Untertageanlage besichtigt. Im Gespräch mit den Beschäftigten hatte Gerig zugesagt, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen.

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