Schüler rüsten Behindertensportler aus

23.04.10

Liselotte-Gymnasium spendete für erlebnispädagogische Angebote der Johannes-Diakonie Mosbach

Bootstaufe durch Schülerinnen und Schüler des Liselotte-Gymnasiums: Der eine Kanadier erhielt den Namen Lise, der andere Kanadier hier den Namen Lotte. (Foto: Dirk Adler)

Schwarzach. (da) Dank zweier Spenden des Liselotte-Gymnasiums in Mannheim ist der Freizeitbereich auf dem Schwarzacher Hof der Johannes-Diakonie Mosbach nun mit Wassersportgeräten bestens ausgerüstet. Mit der diesjährigen Spende konnte der Freizeitbereich neue Paddel und Schwimmwesten für die Bewohner anschaffen. Im letzten Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler ihm bereits ermöglicht, für erlebnispädagogische Angebote an die Bewohner zwei Kanadier zu erwerben. Die Bootstaufe übernahm die Klasse 10A des Liselotte-Gymnasiums am 22. April auf dem Schwarzacher Hof in Schwarzach.

Es sei eine lange Tradition der Schule, die Bewohner der Johannes-Diakonie zu unterstützen, berichtete Lehrerin Sabine Ningel vom Liselotte-Gymnasium. Bei dem aktuellen Spendenprojekt hätten die Schüler besonderen Wert darauf gelegt, sich mit diesem identifizieren zu können. Lehrer Harald Schreier war wichtig, dass die Schüler auch sehen können, wofür der Erlös aus dem Weihnachtsbasar eingesetzt wird.

Für eine „ganz tolle Sache“ hielt auch Marianne Holzwarth, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Wohnen der Johannes-Diakonie, das Spendenprojekt. Großes Lob sprach sie daher den Schülern für das Engagement aus. Dirk Klapprodt, der als Mitarbeiter der Johannes-Diakonie auch im Freizeitbereich tätig ist, erläuterte, dass die Wassersportgeräte andere erlebnispädagogische Angebote des Sozialunternehmens ausgezeichnet ergänzten. Die dabei gemachten  Erfahrungen der Bewohner wirkten sich vorteilhaft auf deren Alltag aus.

Bei der abschließenden Bootstaufe durften die Schüler des Liselotte-Gymnasiums die Kanadier nach ihrer Schule benennen. Dazu hatten sie die Namenszüge „Lise“ und „Lotte“ an die Buge der beiden Boote anzubringen. Aber dabei gab es noch ein kleines Problem: „Wo ist bei einem Kanadier vorne, und wo ist hinten?“ fragte Reinhold Winterbauer, Leiter des Freizeitbereichs, die Schüler. Die kamen von selbst darauf.  Der Bug ist dort, wo zwischen Bootsspitze und Sitz noch Platz für die Beine ist.

Bei den diesjährigen Special Olympics werden Bewohner der Johannes-Diakonie die Kanadier erstmalig unter Wettkampfbedingungen testen.

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