CDU Höpfingen richtungweisende Kraft

28.04.10

Infos aus Bundes- und Landespolitik

Höpfingen. (wb) Das Erscheinungsbild des CDU-Gemeindeverbandes hat örtlich, regional und darüber hinaus an Inhalt, Richtung und Gewicht in den letzten Jahren gehörig und entschieden gewonnen. Die Hauptversammlung kennzeichnete den Verband als kontinuierliche,  zuverlässige und richtungsweisende politische Kraft, die Probleme sachbezogen und bürgernah analysiert und zielorientiert verfolgt. Die politisch nachweisbar großen Erfolge  stehen in Verbindung mit Namen profilierter und prominenter Persönlichkeiten: Peter Störzer als Ortsverbandsvorsitzender, Bürgermeister Ehrenfried Scheuermann als über 40-jähriges politisches Schwergewicht auf allen Ebenen und Alois Gerig als geschätzter, frisch gewählter „Senkrechtstarter und Stimmenkönig“ im Bundestag. Die Vorstandschaft wurde bestätigt und  Ehrungen wurden vorgenommen.

Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Peter Störzer hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Der neue, vor vier Monaten gekürte Kreisgeschäftsführer der CDU, Markus Haas, stellte sich den Anwesenden vor. Mit 28 Jahren ist der in Mülben geborene Rechtsanwalt der jüngste Kreisgeschäftsführer auf Landesebene. Er arbeitete bisher in Lauda-Königshofen als Jurist und absolvierte in der Hardheimer Kaserne seinen Grundwehrdienst.  Nach erfolgten Regularien gedachte man ehrend des verstorbenen Mitglieds Karl Schnepf. Peter Störzer legte seinen umfassenden Rechenschaftsbericht für seine zweijährige Amtszeit vor, die von vier Wahlen ( Gemeinde, Kreis, Europa und Bundestag ) gekennzeichnet war.

In 12 Vorstandssitzungen wurden die vielfältigen organisatorischen Aufgabenbereiche reibungslos abgesteckt. Ein Schwerpunkt stellte die Nominierung von Alois Gerig als Bundestagskandidat dar, der mit einem Traumergebnis schon bei der Kreisdelegiertenversammlung ( 94,6 % ) einen grandiosen Etappensieg verbuchen konnte und bei der Bundestagswahl in Höpfingen 77,1 % Erststimmen erhielt und mit 50,3 % in seinem Wahlkreis als absoluter Stimmenkönig in Baden-Württemberg hervorging. Ein Ergebnis, das ihm einen erfolgreichen, respektablen  Start in Berlin ermöglichte.

Weitere Veranstaltungen des Gemeindeverbandes in Stichworten. Vorträge: Dipl. Ing. Ristel referierte über  „Klimawandel und Energie“ und Alois Gerig über „erneuerbare Energien“. Bei den Gemeinderatswahlen musste man leider feststellen, dass es immer schwieriger werde, Kandidaten für das Ehrenamt zu gewinnen. Erfreulich das Ergebnis für die CDU-Bürgerliste, die 2 Prozent zulegen konnte, begleitet von einem Wermutstropfen: die absolute Mehrheit wurde um 120 Stimmen verfehlt.

Bei den Kreistagswahlen waren Alois Gerig und Bürgermeister Scheuermann angetreten: Alois Gerig konnte wiederum in das Gremium einziehen, während Ehrenfried Scheuermann diesen Sprung nicht schaffte. Es war für Peter Störzer nicht nachnachvollziehbar, dass die Höpfinger Bürger nicht hinter ihrem Bürgermeister gestanden sind. Neben weiteren Veranstaltungen standen noch Betriebbesichtigungen bei verschiedenen Firmen auf der Agenda. Als zukünftige Aufgabe gelte es, das bisherige positive Erscheinungsbild des CDU-Gemeindeverbandes zu festigen und zu stärken, so Peter Störzer, der seinen Mitstreitern herzlich dankte, voran Michael Kuhn, Jürgen Kuhn und Adalbert Hauck.

Ausführlich berichtete Schatzmeister Gerhard Häfner über die Entwicklung der Kassengeschäfte. Markus Haas bescheinigte Schatzmeister Gerhard Häfner vorbildlich geführte Kassengeschäfte. Einstimmig wurden der Schatzmeister und die Vorstandschaft entlastet. Unter der Wahlleitung des Kreisgeschäftsführers wurde der komplette Vorstand bestätigt: Peter Störzer als Vorsitzender, Jürgen Kuhn als Stellvertreter, Ehrenfried Scheuermann als Schriftführer und Pressereferent, Reinhold Baumann als Schatzmeister. Beisitzer: , Andrea Dörr, Holger Dörr, Wilfried Hauk, Andreas Fürst, Heinz Willi Salmann, Günter Bechtold, Adalbert Hauck, Alois Gerig, Alexander Wörner. Gerhard Häfner und Manfred Löffler wurden als Kassenprüfer ernannt.

Für den am 16. Juli durchgeführten Kreisparteitag wurden folgende Delegierte gewählt: Alois Gerig, Peter Störzer, Jürgen Fieger und  Reinhold Baumann als ordentliche Delegierte und als Stellvertreter: Günter Bechtold, Andreas Fürst, Holger Dörr und Adalbert Hauck.

Aktuelles aus dem Bundestag berichtete MdB Alois Gerig, der sich zunächst herzlich für die Unterstützung seiner Parteikollegen dankte, vor allem beim örtlichen Vorsitzenden Peter Störzer, der den Gemeindeverband zusammengeschweißt und wichtige Parteiarbeit an der Basis geleistet habe. „Vielfältig, spannend und abwechslungsreich wie das Leben ist die Arbeit in Berlin“, so MdB Gerig, der konstatierte, dass sich die „Schlagzahl“ seiner Aktivitäten nicht geändert habe, jedoch die Laufrichtung.

In seinem Streifzug durch die aktuelle Bundesrepublik stellte er fest, dass perfekte Politik zu gestalten, sehr schwierig sei, zumal stets meist Kompromisse einzugehen seien. Zur Energiepolitik, seinem Steckenpferd, meinte er, man müsse einen gemäßigten Übergang von fossiler zu erneuerbaren Energie zustande bringen. Solarenergien sollte man nicht überstrapazieren; dem Schutz der Ackerflächen gebiete der Aspekt der Nahrungsmittel. Als „heißes Eisen“ schätzte er den „Fall Griechenland“ ein, den man  strengen, kontrollierbaren Kriterien  unterwerfen solle. Genau so heikel wertete er die politische Situation in Afghanistan ein. Man solle das Land in die Lage versetzen, sich demokratisch auf eigene Füße zu stellen.

Aktuelles über die Aktivitäten im Neckar-Odenwald-Kreis thematisierte der CDU-Kreisvorsitzende,  Bürgermeister Ehrenfried Scheuermann, der eingangs feststellte, dass die Gemeinde und die  Region aus den Ergebnissen der Bundestagswahlen gestärkt hervorgegangen sei. „Mit Alois Gerig haben wir einen anerkannten Hochkaräter in Berlin, wie auch mit Fraktionssprecher Peter Hauk auf Landesebene“, wodurch man getrost auf die Landtagswahlen im nächsten Frühjahrblick blicken könne, so Scheuermann.

Auf örtlicher Ebene könne man stolz darauf sein, das Thema DSL kostenfrei realisiert zu haben. In Kürze werde Höpfingen flächendeckend mit energiesparenden Lampen ausgestattet sein. Der Bereich „Solardächer“ stehe in Höpfingen bei öffentlichen Gebäuden nicht an, da hierzu entsprechende statische Voraussetzungen fehlten. Als Achillesverse erachtete der Kreisvorsitzende die Krankenhausversorgung der Region. Infrastrukturelle Fragen der Region strebt Bürgermeister Scheuermann in einer öffentlichen Veranstaltung mit Landrat Dr. Brötel an.

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