Landrat besuchte Mosca AG in Muckental

29.04.10

Beim Firmenbesuch bei Mosca in Muckental standen Dr. Ulrich Eberle (Leiter Prozesstechnik), Simone Mosca und Timo Mosca, Landrat  Dr. Achim Brötel (von links) Rede und Antwort. Auch  Betriebsleiter  Thorsten Ehnert und Elztals Bürgermeister Wilhelm Götz (von rechts) waren dabei. (Foto: LRA)

Muckental. Gerd Mosca gründete im Jahr 1966 die Maschinenfabrik Gerd Mosca AG in Hilden. Aus zehn Mitarbeitern,die im Jahr 1967 beschäftigt waren, wurden rund 800, die mittlerweile weltweit – Mosca unterhält zwölf Niederlassungen in Europa, Nordamerika, Asien und Australien – für Mosca Verpackungstechnik arbeiten. In den Werken in Waldbrunn-Strümpfelbrunn und Muckental sind 560 Arbeitskräfte beschäftigt, 37 junge Leute absolvieren derzeit eine Ausbildung.

Tatsächlich sind Mosca Umreifungsmaschinen in fast allen Branchen im Einsatz, von Halbautomaten bis zur vollautomatischen Hochgeschwindigkeitsanlage einschließlich dazugehöriger Fördertechnik.  Die für die Maschinen erforderlichen Umreifungsbänder aus Polyäthylen werden am Standort Muckental hergestellt, dem Landrat Dr. Achim Brötel kürzlich in Begleitung von Elztals Bürgermeister Wilhelm Götz einen Besuch abstattete.

Das hochmoderne Werk Muckental, in dem derzeit  38 Beschäftigte arbeiten, ist seit 2008 in Betrieb. Allein für die Produktion der Umreifungsbänder, die nach und nach die Stahlbänder ersetzen, hat die Firma einen Kunststoffbedarf von ca. 5.000 Tonnen PET pro Jahr. Dennoch – oder gerade deswegen – sind Timo Mosca, Sohn des Firmengründers und Vorstand der AG, die Muckentaler Geschäftsbereichsleiterin Simone Mosca und Betriebsleiter Thorsten Ehnert an einer möglichst umweltfreundlichen Ausrichtung des Werks interessiert. Eine große Photovoltaik-Anlage bedeckt die Dachfläche und ein ständiger Recyclingkreislauf mit möglichst kurzen Transportwegen war eines der Themen, die der Firmenchef mit dem Landrat besprach.

„In unserer Branche sind wir weltweit Technologieführer“, erklärte Timo Mosca, der die Verantwortung für seine Beschäftigten sehr ernst nimmt und sich klar zum Standort Deutschland bekennt: „Schließlich sind wir bekannt für den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte, den wir natürlich auch halten wollen.“ Ergänzend wurde über die Jahre ein weltweites Vertriebs- und Kundenbetreuungsnetz aufgebaut, das zur vollsten Zufriedenheit der Kunden funktioniert. Der Landrat zeigte sich sehr beeindruckt von dem modernen Betrieb, der mit dem Werk in Waldbrunn-Strümpfelbrunn zu den großen Arbeitgebern im Landkreis zählt: „Ein gesunder Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Deshalb sind wir sehr froh, Firmen wie die ihre hier in unserem Landkreis zu haben.“

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