Nibelungen-Jagdausflug mit tödlichem Ausgang

14.05.10

Odenwald/Schneeberg. (pm) Die Wanderung führt über die Au – und Bühlwiesen vorbei an den Stauwehren und der Totenbrücke zur Siegfriedsquelle. Von dort geht es zu den gewaltigen, fast 60 meter hohen „Wolfstannen“, den größten Weißtannen im Landkreis Miltenberg, und abschließend zur Karrenfranz-Höhle.

Warum wurde der Königssohn Siegfried aus Xanten am Niederrhein von seinem Gefolgsmann Hagen von Tronje an dieser sagenumwobenen Siegfriedsquelle im Odenwald meuchlings von hinten mit dem Speer durchbohrt? Es gibt mehrere Orte, welche den Anspruch erheben, dass Siegfried dort von Hagen mit dem Speer erstochen worden sei. Fest steht, dass diese Quelle in der Nähe der Siegfriedstraße liegt, die von Worms durch den Odenwald über Amorbach, Schneeberg, Walldürn und durch das Bauland bis nach Wertheim führt.

Der Karrefranz verstarb 1925. War der letzte große Wilderer des Odenwaldes brutal und gesetzlos? Oder war er ein schlitzohriger und gutherziger Wilderer, der wie Robin Hood seine Jagdbeute mit den armen Leuten des Odenwaldes teilte und ruhelos von einem Versteck zum anderen, so auch zur Karrefranz-Höhle eilte um die Häscher der Obrigkeit an der Nase herumzuführen?
Geopark Vorort-Begleiter Ewald Winkler lädt ein, diesen Geheimnissen vor Ort auf die Spur zu kommen.

Wichtige Punkte im Detail:

  • Termin: Sonntag, 16. Mai 2010, 13:00 Uhr
  • Treffpunkt: Schneeberg, Vereinsstraße, Parkplatz Dorfwiesenhaus.
  • Dauer / Wegstrecke: ca. 4 Stunden inklusive Pausen mit Erklärungen. ca. 9 km. Höhenunterschied 150 m
  • Teilnahmebetrag: Für Erwachsene 2,00 Euro. Für Teilnehmer unter 18 Jahren kostenlos
  • Führung: Geopark-Vorort-Begleiter Ewald Winkler, Schneeberg, Tel.: 09373-2430, Mobil: 0175-5042654

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