Energiepolitik und Stuttgart 21 im Fokus

Grüner Kreisverband tagt öffentlich

Neckar-Odenwald-Kreis. (bd) Eine umfangreiche Tagesordnung wollen die NOK-Grünen bei ihrer offenen Mitgliederversammlung am Dienstag, 12. Oktober, ab 19.30 Uhr im Tagungsraum des „Lamm“ in Mosbach behandeln.

Für willkommene Besucher wird ein Referat von Dr. Uwe Graser, Physiker beim Max-Planck-Institut, inhaltlich im Mittelpunkt stehen. Er wird die wissenschaftlichen Erkenntnisse vorstellen, wie und in welchem Zeitraum die Atomenergie klimaverträglich durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz ersetzt werden kann.

Außerdem wird Grünen – Landtagskandidatin Simone Heitz persönlich von den Anti-Atom-Demonstrationen berichten und aktuelle Informationen zu Stuttgart 21 und seinem angeblichen Nutzen für den Kreis geben.

Weitere Tagesordungspunkte sind Delegiertenwahlen und eine Resolution zu den Grundsätzen der Bioenergieregion H.O.T.

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3 Kommentare

  1. Wenn die Grünen das Bahnprojekt hätten vereiteln wollen, dann wäre es nötig gewesen, ihre Anstrengung etwas früher zu beginnen. In der 15-jährigen Planungsphase war doch eigentlich genug Zeit dazu.

    • Wenn die GRÜNEN gegen ein Bahn-Projekt sind, dann fragen Sie zurecht, was das wohl für Gründe hat. Und warum erst jetzt dieser Proteststurm losbricht. Fragen Sie das Winfried Kretschmann direkt, er kommt zur Beantwortung all diese Fragen am 15. November zu einer Abendveranstaltung nach Mosbach. Ort und genaue Zeit erfahren Sie auf NOKzeit.de.
      Bis dahin verweise ich auf den Lesebrief von Simone Heitz und auf
      http://www.gruene-gegen-stuttgart21.de/

  2. Hierzu empfiehlt sich ein Blick in die „Historie“ des Projekts, bspw. hier:

    „…In den 1990er Jahren wurde kritisiert, dass keine Alternativen zu Stuttgart 21 geprüft worden seien. 1996 legte „Umkehr Stuttgart“ mit dem Konzept „Das bessere Stuttgart 21″ einen Vorschlag vor, den Stuttgarter Hauptbahnhof ohne die Notwendigkeit von Tunnelröhren und mit besseren Möglichkeiten für einen Integralen Taktfahrplan umzubauen. Projektgegner bemängelten 1996, dass der geplante Erlös von 2,2 Milliarden D-Mark für 56 Hektar Nettobauland (entsprechend rund 4000 D-Mark je Quadratmeter) viel zu hoch angesetzt worden sei. (…) Seit 1996 setzt sich die Initiative „Leben in Stuttgart – kein Stuttgart 21“ gegen das Projekt ein…“

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21

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