Odenwälder fährt Heimrennen im Schwarzwald

Erfolgreicher Abschluss der Trainingswoche

Auch wenn es auf dem Foto anders aussieht, der Nachwuchsbiker Alessandro Sepp erklimmt die sogeannten „Grüne Wand“, die eine Maximalsteigung von 20 Prozent aufweist. (Foto: privat)

Waldbrunn/Titisee. Die Woche nach Pfingsten nutzte  Teamchef Klaus Ketterer vom der MTB-Team Wheeler IXs, um mit Teilen seiner Mannschaft die Strecke in Bad Säckingen zu besichtigen, auf der in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften stattfinden. Darüber hinaus stand aber auch Techniktraining auch dem Programm. Als Abschluss fuhren die Nachwuchsbiker, darunter auch Alessandr Sepp aus Waldbrunn dann am letzten Wochenende den fünften Lauf zum Schwarzwälder Täler-Cup in Titisee Neustadt. Für dieses Rennen zeichnet Klaus Ketterer mit dem Team des RSV Hochschwarzwald hauptverantwortlich.


Für den Winterhauchbiker Alessandro Sepp , der erst in diesem Jahr zum Team um Klaus Ketterer stieß und daher renntechnisch im Schwarzwald angesiedelt ist, war es demnach ein Heimrennen. Ausgetragen wurde das Rennen, das rund um die aus dem Skispringer-Weltcup bekannte Hochfirstschanze ausgetragen wird, auf einem 3,5 Kilometer langen Rundenkurs, der über 150 Höhenmeter aufwies. Traditionell nutzen viele Spitzen-Mountainbiker aller Altersklassen diese anspruchsvolle Strecke, um sich auf kommende schwere Aufgaben vorzubereiten.

Daher musste sich der Odenwälder im Schwarzwald nicht nur gegen starke Konkurrenten anderer Rennställe bewähren, sondern auch den teaminternen Kampf gegen die Mannschaftskameraden Timo Reith und Yves Ketterer aufnehmen.

Die Klasse U19 Junioren Lizenz musste fünf schwere Runden vor den vielen Zuschauern an der Strecke absolvieren. Nach einem eher verhaltenen Start konnte sich Alessandro Sepp relativ schnell in die Spitzengruppe nach vorne arbeiten, während seine Teamkollegen nicht nur mit den Gegnern, sondern auch mit diversen Pannen zu kämpfen hatten. Der Winterhauchbiker hatte dieses Mal Glück und blieb von Defekten verschont, sodass er sich in einem konzentriert gefahrenen Rennen auf dem fünften Platz etablieren konnte.


In den äußerst schwierigen Abfahren im Auslauf der Weltcup-Schanze trug das Techniktraining Früchte, weshalb er in dieser Rennphase immer wieder Boden gut machte. So konnte er den starken fünften Platz nach hinten absichern und mit einer guten Leistung ins Ziel retten.

Gemeinsam mit Teamchef Klaus Ketterer freute sich der junge Nachwuchsbiker über die gezeigte Leistung und die Platzierung, ist er nun doch bestens für die Deutschen Meisterschaften im Sprint am kommenden Wochenende in Kirchzarten vorbereitet.

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Winterhauchbiker Alessandro Sepp feierte beim Heimrennen im Schwarzwald einen guten fünften Platz. (Foto:  Joachim Kliene) 

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