Auch Volksbank Mosbach bezahlte Peer Steinbrück

Peersteinbrueck

(Foto: Dirk Vorderstraße/CC BY 3.0)

Mosbach. Nachdem der ehemalige Finanzminister der großen Koalition, Peer Steinbrückm zum designierten Kanzlerkandidat der SPD aufgestiegen ist, wurde der Ruf nach Transparenz zu seinen Einkünften neben seinem Bundestagsmandat immer lauter. Auch unser Kolumnist Frank Heuß beschäftigte sich mit dem Thema (Neue Zeiten Denken – Unser aller Mitnahme-Gier).

Auf seiner Internetseite hat der SPD-Spitzenpolitiker nun eine Liste mit allen Einkünften offengelegt, die nach Auskünften Steinbrücks von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer erstellt wurde. Durch die aufgeführten 89 Vorträge hat Peer Steinbrück in den vergangenen drei Jahren 1,25 Mio. Euro eingenommen. Darüber hinaus hat er laut eigenem Bekunden mehr als 230 weitere öffentliche Reden gehalten, für die er kein Honorar bekommen hat.




Ein Vortrag, für den er mit einem Honorar in Höhe von 15.000 Euro entlohnt worden ist, führte den Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dreikönigstag im vergangenen Jahr nach Mosbach, wo er auf Einladung der Volksbank beim Neujahrsempfang der Genossenschaftsbank sprach.

Nachdem der SPD-Politiker nun seine Nebeneinkünfte detaillierter offengelegt hat, als das vom Nebeneinkünftegesetz vorgesehen ist, fordert er das gleiche Vorgehen auch von Politkern der Regierungskoalition aus CDU und FPD, deren Kritik an Steinbrücks Einnahmen für die Transparenz des SPD-Politikers gesorgt hatte.

Infos im Internet:

www.peer-steinbrueck.de

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1 Kommentar

  1. Beim Tagesgeld gibt’s von der Volksbank nur 0,5% und bei der Sportförderung kausert sie auch immer mehr. Aber für sowas ist Geld da. Das nickt der Herr Direktor dann gerne ab für den Kollegen Besserverdiener. Alles in allem auch eine Art von Umverteilung.

    Mit Anreise und Vorbereitung maximal ein Arbeitstag, macht 2000 Euro Stundenlohn. Die Putzfrau bekommt mit Glück auf 8 Euro. Muß das sein? Die Volksbank ist in dem Sinne kein rein privates Unternehmen, das mit seinem Geld machen kann, was es will. Was denken denn die Genossen darüber?

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