Hilfe für Hardheims Zukunftskonzepte

Unterstützung für Impulse und Innovationen für eine nachhaltige Regionalentwicklung nach dem Bundeswehrabzug

Hardheim. (pm) Mit zusätzlichen 600.000 Euro für die Ausarbeitung kommunaler Entwicklungskonzepte werden all jene Städte und Gemeinden unterstützen, die besonders stark von der jüngsten Bundeswehrreform und den beschlossenen Standortschließungen betroffen sind. Der Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft stimmte heute diesem Antrag und damit der Aufstockung des Etatansatzes zu, für den sich zuvor bereits die beiden Arbeitskreise für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (SPD und GRÜNE) ausgesprochen hatten.

„Diese Konzepte werden wichtige Impulse geben, Entwicklungen und Innovationen anstoßen und so ganz im Sinne einer umfassenden und nachhaltigen Regionalentwicklung den Ländlichen Raum stärken.“  so SPD-Landtagsabgeordneter Georg Nelius. Der Neckar-Odenwald-Kreis sei besonders stark von den Auswirkungen der Bundeswehrreform betroffen. Die Umstrukturierungen der Bundesregierung träfen nicht nur die Standorte Mosbach und Hardheim, sondern den gesamten Ländlichen Raum.




Mit den vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz initiierten Konversionsentwicklungskonzepten (KEK) werden auch in Hardheim Entwicklungsziele und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die dann in konkrete Projekte vor Ort einmünden.

Bis Ende 2014 sollen in Hardheim umsetzungsfähige Projekte erarbeitet werden. Ausgestaltung, Zielsetzungen und Inhalte der Konzepte liegen allein in den Händen der Verantwortlichen vor Ort. Von Seiten des Landes gibt es keine inhaltlichen Vorgaben.

„Ich begrüße es, dass Bürgerinnen, Bürger und kommunal Verantwortliche gemeinsam Ziele und Maßnahmen von Anfang an erarbeiten, nur so entsteht ein Konzept, das den Bedürfnissen vor Ort entspricht.“, so Nelius.

Für die Konzepte (KEK) sollen im Landeshaushalt 2013 einmalig 600.000 Euro eingestellt werden. Projekte können dabei mit bis zu 80 Prozent der Nettokosten und maximal 150.000 Euro in Hardheim gefördert werden. Für vertiefende Untersuchungen an einzelnen Standorten sind darüber hinaus bis zu 50.000 Euro Fördermittel möglich.

„Beim Abzug der Bundeswehr brauchen die Kommunen kompetente Begleitung und finanzielle Unterstützung des Landes, die ihnen Entwicklungsmöglichkeiten und damit Zukunftsperspektiven eröffnen“, kommentiert Nelius.

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