Horst Weber wird Bioenergie-Botschafter

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Ehrenamtliches Engagement in der Bioenergie-Region H-O-T wird weiter ausgebaut

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Der neue Bioenergie-Botschafter Horst Weber, erhält die Ernennungsurkunde zum Bioenergie-Botschafter durch Forstbetriebsleiter Dietmar Hellmann, H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm und H-O-T Netzwerkleiter Christian Eifler. (Foto: pm)

Hohenlohe-Odenwald-Tauber. Prominente Unterstützung für die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T). Ravensteins ehemaliger Bürgermeister Horst Weber gehört ab sofort zum Kreis der ehrenamtlichen Bioenergie-Botschafter. Pünktlich zum Jahreswechsel hat die Arbeit für den früheren Rathauschef bereits begonnen.

Zukünftig wird Horst Weber nicht mehr nur privat viel in den Wäldern um seine Heimat Ravenstein unterwegs sein. Sein Spezialgebiet ist Holz, die älteste Energiequelle des Menschen. Horst Weber bezeichnet sich selbst als echten Waldmenschen und betont: „Mir ist es wichtig, die Chancen, die die Bioenergie der Region bietet, zu nutzen und somit mitzuhelfen, neue Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft zu schaffen“. Künftig will Horst Weber vor allem Ansprechpartner für die Waldbesitzer im Neckar-Odenwald-Kreis sein und gemeinsam mit ihnen nachhaltige Bewirtschaftungskonzepte entwickeln.




Noch in der Amtszeit des frischgebackenen Bioenergie-Botschafters wurde in Ravenstein-Merchingen eine sichere Wärmeversorgung durch Hackschnitzel als Energieträger initiiert. Seine Erfahrungen sind für die Bioenergie-Region Gold wert. An das seit Mitte November 2012 in Betrieb befindliche Nahwärmenetz sind bereits das Rathaus und städtische Verwaltungsgebäude angeschlossen, Privathaushalte sollen folgen. Mit Horst Weber als „Botschafter“ will man sich künftig gemeinsam auf die Suche nach ökonomisch und ökologisch sinnvollen Projekten machen. Ein besonderer Fokus liegt für Horst Weber dabei auf dem Rohstoff Holz.

In der Bioenergie-Region H-O-T beschäftigt man sich schon lange mit den nachhaltig verfügbaren Waldrestholzmengen. „Durch oftmals jahrelange Pflegerückstände fallen große Mengen an Holz an, die bislang nicht zur Energiegewinnung genutzt werden„ weiß Forstbetriebsleiter Dietmar Hellmann, Leiter des Netzwerkes Forstwirtschaft der Bioenergie-Region H-O-T, „unser Ziel ist es, diese Potenziale künftig besser zu erfassen und zu nutzen. Für uns gibt es hier viel Überzeugungsarbeit zu leisten“. Hier kommt die Unterstützung durch den „Forstexperten“ Horst Weber wie gerufen. Gemeinsam will man in Zukunft vor allem die Mobilisierung des Kleinprivatwaldes vorantreiben. Dabei soll den Privatwaldbesitzern aufgezeigt werden, welche nicht genutzten Reserven noch in ihren Wäldern schlummern. An einer entsprechenden Fortbildung für Waldbesitzer wird bereits intensiv gearbeitet.

H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm freut sich über den weiteren Zuwachs an ehrenamtlichen Unterstützern: „Gerade bei dem wichtigen Thema Holz ist das Engagement und die Erfahrung von Horst Weber ein entscheidender Vorteil für uns. Nur gemeinsam können wir die Region nachhaltig weiterentwickeln“. Mit Horst Weber sind im Neckar-Odenwald-Kreis künftig drei Bioenergie-Botschafter tatkräftig unterwegs. Auch Seckachs Alt-Bürgermeister Ekkehard Brand und der langjährige Landtagsabgeordnete Gerd Teßmer arbeiten bereits ehrenamtlich für den Ausbau der Erneuerbare Energien in der Region H-O-T.

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