Innenminister Gall ehrt Kriegsgräbereinsatz

Festakt zum Dank für Spenden- und Kriegsgräbereinsatz in Stuttgart

Empfang beim Innenminister 388

Durch den Innenminister von Baden-Württemberg Reinhold Gall und Oberst Kuhn wurden im Rahmen eines Festaktes im Innenministerium Rudi Joho (Eberbach), Jonny Kavoulas (Walldürn) und Marcel Schüßler (Hardheim) geehrt. Der Kreis war durch Gerd Teßmer, Jürgen Brandhuber und Martin Kollmar vertreten. (Foto: rt)

Neckar-Odenwald-Kreis. (rt) In einem feierlichen Rahmen nahm Innenminister Reinhold Gall dieser Tage die Auszeichnung von Reservisten und Soldaten vor, die sich freiwillig und ehrenamtlich zur Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingesetzt haben. Der Innenminister lobte den Einsatz der Geehrten, die „mit ihrem Engagement und vor allem auch im persönlichen Gespräch die Menschen davon überzeugten, wie wichtig es ist, die Arbeit des Volksbundes zu unterstützen“. Während in den Nachbarländern die Pflege der Gefallenen der Weltkrieg und die Opfer von Willkür und Gewalt Staatsaufgabe sei, werde die Kriegsgräberfürsorge in Deutschland überwiegend durch Mitgliederbeiträge und Spenden getragen. Die ungebrochene hohe Spendenbereitschaft in Baden-Württemberg zeige eindrücklich, so der Innenminister, dass die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei den Bürgerinnen und Bürgern hoch angesehen und geachtet sei.




Der Volksbund handle im Auftrag der Bundesregierung, wenn er die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland pflege. „Damit haben Millionen Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft würdige Ruhestätten gefunden. Der Volksbund sorge dafür, dass 2,6 Millionen Kriegsgräber auf 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten der Erde gepflegt werden könnten. Kriegsgräber bleiben für die kommenden Generationen sichtbare Zeichen und bedrückende Mahnmale der Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft“.

Mit seinem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ solle auch gezeigt werden, dass „es nicht selbstverständlich ist, in Frieden zu leben“. Auch der Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg Oberst Kuhn hob die Bedeutung des Spendensammelns und der Kriegsgräberpflege durch aktive Soldaten und vor allem durch Reservisten hervor. Bei deutlichem Rückzug der Bundeswehr aus der Fläche werde dabei die Bereitschaft der Reservisten, diese „Lücke“ zu füllen, immer bedeutender. Ebenso wie Innenminister Gall lobte Oberst Kuhn das hohe zeitliche Engagement „seiner“ Reservisten.

Bei der anschließenden Ehrung mit Urkunde und Ehrennadel des Volksbundes wurden auch drei besonders erfolgreiche Sammler öffentlich ausgezeichnet. Diese wurden von Delegationen aus dem Neckar-Odenwald begleitet. Von den Reservisten waren dies der stellvertretende Kreisvorsitzende Oberstleutnant d.R. Gerd Teßmer und Stabsfeldwebel d.R. Jürgen Brandhuber, von der Truppe Stabsfeldwebel Martin Kollmar vom Logistikbataillon 461 Walldürn. Mit der Ehrennadel wurden ausgezeichnet der Vorsitzende der RK Eberbach Hauptfeldwebel d.R. Rudi Joho, von der aktiven Truppe Oberfeldwebel Marcel Schüssler (Sicherungsbataillon 12 Hardheim) und Stabsunteroffizier Jonny Kavoulas vom Logistikbataillon 461 Walldürn.

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