Deutsche Post steht zur Region

Keine Filialschließungen im Wahlkreis Odenwald-Tauber – Zusätzliche Paketshops geplant

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Unser Bild zeigt von links: Jürgen Seitz, Wolfgang Englert und MdB Margaret Horb. (Foto: pm)

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Margaret Horb aus Osterburken informierte sich vor Ort über die gegenwärtige und künftige Grundversorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen. Eine Reduzierung der Postabwicklung im ländlichen Raum ist nicht zu befürchten.

Mitten im morgendlichen geschäftigen Treiben, zwischen Postfahrzeugen mit Tausenden von Briefen und Paketen, traf sich Margaret Horb auf dem Posthof in Osterburken mit dem regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post AG für Baden-Württemberg, Wolfgang Englert, und dem Leiter des Postzustellstützpunktes Osterburken, Jürgen Seitz.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen in erster Linie die Bevölkerung direkt betreffende Themen wie die Postabwicklung im ländlichen Raum und der Erhalt der bestehenden Postfilialen. „Sich fundiert zu informieren, bedeutet, nicht alles vom Schreibtisch aus zu bearbeiten und zu beurteilen, sondern persönlich vor Ort zu sein und mit Beteiligten zu sprechen“, ist Margaret Horb überzeugt. Gerade die Infrastruktur im ländlichen Raum ist ihr ein besonderes Anliegen. Aus den Gesprächen nahm sie die Zusicherung Englerts mit, „dass keine Filialschließungen im Wahlkreis Odenwald-Tauber geplant sind und die Post zusätzliche Paketshops eröffnen will“.

Die Deutsche Post AG ist gesetzlich verpflichtet, überall im Bundesgebiet Briefe und Pakete zuzustellen und in Orten ab 2000 Einwohnern stationäre Poststellen zu betreiben. In kleinen Orten, in denen es keine Postfilialen gibt, übernimmt der Mobile Post-Service (früher Landzusteller) die Funktion der Filiale.  

Neben der Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen erörterten die Gesprächspartner auch gesetzliche Änderungen.

Erfreut zeigte sich Margaret Horb über die Personalpolitik der Deutschen Post AG hinsichtlich sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse und Entlohnung. Die Festangestellten der Post werden schon jetzt deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt, und das Unternehmen ist bemüht, Mitarbeiter zu gewinnen.  

Hintergrund-Info „Regionale Politikbeauftragte“:

Um den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zu intensivieren, setzt die Deutsche Post AG seit April 2004 bundesweit sogenannte „Regionale Politikbeauftragte“ ein. Sie stehen politischen Entscheidungsträgern als Ansprechpartner bei lokalen beziehungsweise regionalen Fragen zur postalischen Infrastruktur zur Verfügung. 

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