Blutige Drückjagd im Bauland

Bauland. (pm) Treffsicherheit bewiesen die beteiligten Jäger bei der inzwischen traditionellen „Baulanddrückjagd“ in den Räumen Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Schöntal am vergangenen Samstag. Diese revierübergreifende großflächige Drückjagd bietet die beste Möglichkeit, um dem gesetzlichen Auftrag zur Regulierung des Wildbestands nachzukommen. Wie in den Vorjahren wurde die Baulandjagd wieder von der Forstbetriebsleitung Adelsheim, in enger Abstimmung mit den neun beteiligten Jagdrevieren, koordiniert. Mit 170 Schützen, 80 Treibern und 40 Hunden waren auf dem rund 1500 ha großen Jagdgebiet beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Jagdergebnis gegeben. Tatsächlich verlief die Jagd dann auch sehr erfolgreich. Am Ende des Jagdtages lagen 26 Wildschweine, 42 Rehe und 4 Füchse auf der Strecke.

Ein Ziel der Baulandjagd war, durch die Bejagung des Schwarzwildes die Schäden in der Landwirtschaft einzugrenzen. Milde Winter, häufige Eichen- und Buchenmasten in Folge der Klimaerwärmung sowie Änderungen im landwirtschaftlichen Feldanbau begünstigen auch im Bauland den seit Jahren stetigen Anstieg der Wildschweinbestände. Mit jährlichen Zuwachsraten bis zu 300 Prozent ist vielerorts die Schmerzgrenze, insbesondere bei den häufig damit verbundenen Wildschäden im Feld aber auch dem stetig steigenden Unfallrisiko, erreicht.

Zugleich nimmt die Forstbetriebsleitung Adelsheim an diesem Jagdtag auch das immer schwieriger zu bejagende Rehwild ins Visier. Dabei geht es den verantwortlichen Forstleuten primär darum, die Verbissbelastung durch Rehe an den natürlich heranwachsenden jungen Waldbäumen deutlich einzuschränken und so Waldschäden zu verhindern. Wie effektiv die Regulierung der Rehwildbestände in den vergangenen drei Jahren gelungen ist, wird die im kommenden Jahr wieder landesweit anstehende Verbisserhebung zeigen.

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