MRN verleiht „Preis der Klimastiftung für Bürger“

 
Heidelberg. (pm) Die Klimastiftung für Bürger vergibt zum ersten Mal den „Preis der Klimastiftung“. Die Auszeichnung geht an Projekt des Caritasverbands Mannheim e.V.
Sinsheim – Die Klimastiftung für Bürger verlieh am 8. Juli 2015 anlässlich der Regional- konferenz des Clusters Energie und Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar erstmals den „Preis der Klimastiftung“. Die Auszeichnung in Höhe von 4.000 Euro erhielt der Caritasverband Mannheim e.V. für das Projekt „Der Stromspar-Check – Bürger helfen Strom sparen“.
 
Aufgerufen waren Kommunen, Initiativen, Unternehmen, Vereine und Einzelpersonen aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die sich auf vielfältige Art und Weise in den Stif- tungsthemen Klima, Umwelt, Schutz der Ressourcen und Erneuerbare Energien mit einem Bezug zum Bürger engagieren und bereits spannende Projekte umsetzen. Mit dem Preis der Klimastiftung möchte die Stiftung dieses Engagement vor den Vorhang holen und ambitionierte Akteure auszeichnen. Der Preis soll möglichst viele Menschen in ihrem Engagement bestärken und weitere dazu motivieren, selbst aktiv zu werden und neue Ideen zu entwickeln oder in der Praxis Bewährtes nachzuahmen.

„Wir haben uns über die vielfältigen Bewerbungen zu den Themenbereichen unserer Stiftung und deren Bezug zum Bürger in der Metropolregion gefreut. Mit unserem Preis wollen wir bereits Aktive bestärken und neue Akteure gewinnen, die Lösungsansätze aufzeigen und Vorbild für andere sein können“, so Kai Zimmermann, Vorstand der Stiftung.
 
Aus der Vielzahl der Einreichungen entschied sich die Jury einstimmig für den Caritasverband Mannheim e.V. mit dem Projekt „Stromspar-Check –Bürger helfen Strom sparen“. Diese Initiative setzt einfach, direkt und konkret die Themenbereiche der Stiftung mit einem größtmöglichen Nutzen für den Bürger um.
 
Mit dem Stromspar-Check wird einkommensschwachen Haushalten geholfen, Strom und damit Geld zu sparen. Jurymitglied Professor von Hoyningen-Huene begründete die Entscheidung der Jury: „Zum einen erfüllt das Projekt natürlich alle Auswahlkriterien hinsichtlich des messbaren Nutzens für das Klima, die Umwelt und die Bürger und weist einen hohen Praxisbezug auf und zum anderen hat es Modellcharakter und kann problemlos auf andere Kommunen übertragen werden.“ Weiter unterstrich von Hoyningen-Huene die Jurybegründung: „Dieses Projekt hat eine wichtige soziale Dimension. Langzeitarbeitslose werden wieder in eine sinnstiftende Tätigkeit eingebunden.“
 
Weitere Vertreter der Jury waren Bernd Kappenstein, Leiter des Fachbereichs Energie und Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und die beiden Vorstandsvorsitzenden der Klimastiftung für Bürger, Kai Zimmermann und Christian Ledig.
Alle Bewerber, die dieses Mal keinen Preis gewinnen konnten und alle, die ein spannendes und innovatives Projekt präsentieren möchten, sind eingeladen, sich bei der nächsten Ausschreibung zum „Preis der Klimastiftung für Bürger“ 2016 zu bewerben.
 
Infos im Internet:
 http://klima-energie- stiftung.de/kampagnen-aktionen/preis-der-klimastiftung-fuer-buerger/

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