Der Beginn einer gemeinsamen Zukunft

Tag der offenen Tür an der DHBW Mosbach

Mosbach. (pm) Der Tag der offenen Tür der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am 11. Juli – ein Tag des gegenseitigen Kennenlernens: Schüler und ihre Eltern besuchten die dualen Partnerunternehmen oder konnten beim Speeddating erste zarte Kontakte knüpfen.

Im Mittelpunkt des Interesses der Studieninteressierten standen die Dualen Partner, bei denen die Praxisphasen neben dem Theoriestudium stattfinden. Mit der Bewerbung wählen die Schüler nämlich tatsächlich eine Art Lebenspartner für drei Studienjahre, bei dem sie die Hälfte ihrer Studienzeit verbringen. Die DHBW Mosbach bot darum mit dem Speeddating ein neues Format des Kennenlernens zwischen Vertretern von Partnerunternehmen und Studienplatzbewerbern: Innerhalb von acht Minuten konnten die Teilnehmer herausfinden, ob mit dem jeweiligen Gegenüber eine gemeinsame berufliche Zukunft möglich ist. 

Alexander Graf, Projekt Manager beim mittelständischen Kosmetikhersteller Mann & Schröder aus Siegelsbach, fand das neue Format sehr spannend. „Wir haben das noch nie versucht“, bekannte er vor dem ersten Treffen – um nach zehn potentiellen Kandidaten für einen Studienpatz 2015 eine erste Bilanz zu ziehen: „Ich bin erfreut, wie gut man einen Bewerber in dieser kurzen Zeit kennenlernen kann.“ Er schätzt das Speeddating, weil er damit eine Eigenschaft der Kandidaten beurteilen kann, die ihm viel mehr über die Eignung verrät als Zeugnisnoten: „Die Schüler finden sich hier in einer ungewohnten Situation. Es zeigt viel von der Persönlichkeit und Reife, wie offen und souverän sie sich hier auf die Personaler einstellen.“ Graf hat seinen Wunschkandidaten für einen der zwei freien Studienplätze 2015 gefunden und ist zuversichtlich, dass sie nach weiteren, vertiefenden Gesprächen einen Vertrag unterschreiben werden.

Melissa Söhnel, 11. Jahrgangsstufe des Balthasar-Neumann-Gymnasiums in Marktheidenfeld, interessiert sich für einen Studienplatz in einem technischen Studiengang. Sie bestätigte die Sicht des Personalers, dass die Situation neu und aufregend war. Zuvor hatte sie noch nie ein Vorstellungsgespräch gehabt und war positiv überrascht: „Ich habe Gespräche mit acht Unternehmensvertretern geführt. Die Atmosphäre war locker und sehr angenehm. So konnte ich viel erfahren und selbst erzählen.“ Auch die Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann freute sich über den Erfolg: „Ich bin sicher, dass wir dieses Format ausdehnen werden. Nach den schriftlichen Abiturprüfungen im nächsten Frühjahr soll es für Duale Partner und Studieninteressierte die nächste Gelegenheit geben, sich an der DHBW Mosbach zu finden.“
Neben den Ständen der 120 Dualen Partner fand sich ein weiteres Rendezvous der besonderen Art: Im sogenannten „Forum“ fühlten Prof. Dr. Volkhard Wolf und Radio-Ton-Moderator Stephan Stock ihren Gesprächspartnern auf den Zahn. Für die rund 300 Zuschauer sammelten sie in Interviews mit knapp 30 Professorinnen und Professoren, Studierenden und Personalern Informationen über die technischen und wirtschaftlichen Studienmöglichkeiten, das Studium im Ausland und die Praxisphasen beim Dualen Partner. Eine Stellenbörse mit freien Studienplätzen rundete das Angebot ab.

Die über 1200 Besucher füllten das gesamte Gelände der DHBW Mosbach mit Leben: Neben schon länger existierenden Laboren konnten sie in diesem Jahr erstmals auch die Laborausstattung im Neubau besichtigen. Ein Gewinnspiel lockte die Gäste auch in die Bibliothek im Ärztehaus. Viele nutzten zudem die Möglichkeit, das schöne Wetter beim Segway-Parcour und Catering zu genießen.

DHBW MOS Foto TdoT1

(Foto: pm)

Infos im Internet:

www.dhbw-mosbach.de

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: