Lieber Garten als Badezimmer

Studierende der DHBW Mosbach führten Endkundenbefragung durch
 
 
 Mosbach. (pm) „Wünsche und Hindernisse im Hinblick auf die Renovierung im eigenen Haus“ lautete das Thema der diesjährigen Endkundenbefragung der Studierenden im Studiengang BWL-Handel, Vertiefung Bau, Haustechnik, Elektro der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach.
 
 Das Ergebnis: Der Renovierungswunsch bei Bad und Wellness ist hoch, doch die Scheu vor dem Aufwand und die Angst vor hohen Kosten führen meist dazu, dass dieser Wunsch unerfüllt bleibt.
 
 Obwohl der Wille zur Renovierung da ist, erneuern Haus- und Wohnungsbesitzer eher Innen- und Außenanstrich statt das Badezimmer. Als Gründe hierfür werden „Keine Zeit für Projektabwicklung“ (36,1 %) und die „Bequemlichkeit“ (31,8 %) genannt. Weitere Schwierigkeiten kommen vom Gesetzgeber: Laut der Studie erwartet der Kunde mehr Förderung für Energieeinsparung (42 %) und für Schaffung von Wohneigentum (36,1 %).
 
 Zusätzlich sind Kunden heute sehr preis- und kostensensibel. Angebote sollen kostenfrei sein (43,8 %), nur 5,9 % der Kunden müssen oder wollen nicht auf den Preis achten. Interessant ist jedoch, dass 32,4 % der Befragten trotzdem zum Handwerker des Vertrauens gehen, ohne auf den Preis zu achten. Hier wiegt die positive Erfahrung mit dem Handwerker schwerer als der Preis. Andererseits vergleichen 24,4 % der Kunden die Preise für das Material untereinander und im Internet. Letztendlich stand bei der Befragung der konkreten Umsetzung von Renovierungen an erster Stelle mit 24,4 % der Innenanstrich, vor der Außen- und Gartengestaltung (20,7 %). An letzter Stelle erst folgen mit 17,9 % das Bad und die Heizung (16,7 %).
 
 Alle Zahlen und Ergebnisse sind unter dem Link www.dhbw-mosbach.de/branchenhandel-bau-haustechnik-elektro/forschungsprojekte-und-ergebnisse.html detailliert einsehbar.

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