Drei Unfälle auf A 6 im Frühverkehr

(Symbolbild)

Keine Verletzte – Über 100.000.- Euro Schaden – Mehr als 10 Kilometer Stau

Sinsheim. (ots) Alle Hände voll zu tun hatten die Beamten des Autobahnpolizeireviers Walldorf am Mittwochmorgen. Binnen zwei Stunden ereigneten sich auf der A 6, zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Wiesloch/Rauenberg drei Verkehrsunfälle, an den insgesamt drei Sattelzüge und zwei Autos beteiligt waren.

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Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Sachschaden wird insgesamt auf über 100.000.- Euro geschätzt. Durch das erhebliche Verkehrsaufkommen im Frühverkehr bildete sich schnell ein Rückstau von mehr als zehn Kilometern Länge.

Kurz nach 5 Uhr übersah der Fahrer eines tschechischen Sattelzuges zwischen den Anschlussstellen Sinsheim und Wiesloch/Rauenberg auf dem rechten Fahrstreifen eine Nachtbaustelle und prallte in die mobile Sperrwand -bestehend aus einem Anhänger mit Sperrhinweisschild, der
von einem Lkw gezogen wird- und schob diese Sperrwandeinheit noch auf ein davor stehendes Baustellenfahrzeug. Dabei wurden die gesamte Sperrwandeinheit -Lkw, Anhänger und Sperrhinweisschild-, das Baustellenfahrzeug und der Sattelzug beschädigt. Sämtliche Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es entstand dabei zunächst ein Rückstau von rund sieben Kilometern Länge.

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Rund eine Stunde später, kurz nach 6 Uhr kam es im Rückstau zu einem Auffahrunfall von zwei Sattelzügen. Unmittelbar an der Anschlussstelle Sinsheim übersah der Fahrer eines polnischen Sattelzuges den Rückstau. Sein Versuch, über den Standstreifen rechtsan dem vor ihm stehenden tschechischen Sattelzug vorbeizufahren misslang, weshalb er mit seiner linken Fahrzeugfront auf das Heck des Aufliegers prallte und schließend noch dessen Plane aufschlitzte.

Unmittelbar danach kam es noch zu einem dritten Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Sinsheim-Süd. Zwei Autos kollidierten beim Fahrstreifenwechsel im Stau. Auch hier
blieb es zum Glück beim Sachschaden.

Der Rückstau erhöhte sich durch diese beiden anschließenden Verkehrsunfälle um weitere Kilometer, sodass letztendlich weit mehr als zehn Kilometer zu Buche standen.

Die Bergung der Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme waren kurz vor 9 Uhr beendet, sodass die A 6 wieder freigegeben werden konnte. Der Verkehrstau löste sich sukzessive aber schleppend auf.

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