„Viel erreicht, viel läuft, viel liegt vor uns“

Symbolbild

Stadtrundfahrt der CDU Walldürn mit vielen Eindrücken – Teil 1

Buchen.  (pm) Eine Rundfahrt über das gesamte Stadtgebiet führte die CDU Buchen mit den Kandidaten für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen durch. In den vielen Kandidatenvorstellungen wurden den Kandidaten viele Wünsche und Ideen für die kommenden Jahre mit auf den Weg gegeben.

Nun wollte man sich in Ruhe vor Ort einen Eindruck verschaffen und im Austausch mit den Ortsvorstehern und Vertreter vor Ort ein Bild darüber machen, wo der Schuh drückt. Außerdem konnte man die Rundfahrt nutzen, um den neuen Kandidaten einen Eindruck über, laufende und abgeschlossene Projekte zu geben. Weiter bot Bürgermeister Markus Günther zwischen den einzelnen Ortsteilen einen Einblick in die vielseitige Arbeit des Gemeinderates.

Die erste Station führte die Teilnehmer nach Altheim. Hier begrüßte der Ortsvorsteher Hubert Mühling die Kandidaten. Für Altheim ist es wichtig den Friedhof zu sanieren, gerade der Zugang muss gemacht werden. Hier soll ein barrierefreier Zugang entstehen und die Friedhofswege gepflastert werden, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen problemlos zu den Gräbern ihrer Angehörigen kommen.

Weiter führte der Rundgang zum Kindergarten-, Schul- und Sportzentrum. „Dies ist einer der wichtigsten Treffpunkte für die Altheimer Bevölkerung“ so der Ortsvorsteher. Um dieses Zentrum in seiner Attraktivität zu erhalten und zu steigern läuft aktuell die Spielplatzsanierung. Hier übernimmt nicht nur die Stadt Kosten, sondern ein Großteil der Spielgeräte wird über Spenden finanziert.

An der Kirnauhalle konnte man zwei große abgeschlossene Projekte sehen, welche ohne die starke Ortsgemeinschaft nicht möglich gewesen wäre, der Anbau an die Halle, sowie die Pflasterung der Parkfläche. Die Firma PergaPlastik ist der größte Betrieb in Altheim mit vielen Arbeitsplätzen. Hier wurde der Ausbau und Fortbestand des Standortes vom amtierenden Gemeinderat durch die Verlegung des Prügelgrabens erreicht, eine wichtige Maßnahme für die Wirtschaftsförderung vor Ort.

Im Bereich der Feuerwehr wurde mit dem Erwerb eines Grundstücks ein wichtiger Schritt gegen die Parkproblematik. Im danebengelegenen Haus der Vereine wird eine Sanierung der WC Anlage unumgänglich sein. In diesem Objekt besteht auch die Idee den Gewölbekeller einer neuen Nutzung für die Ortschaftsverwaltung zuzuführen.

Zum Abschluss ging es noch in das Neubaugebiet Gütleinsäcker. Es war die richtige Entscheidung das Baugebiet vollständig zu erschließen, wofür die CDU von Beginn an war. Leider musste man sich auf die Erschließung in zwei Schritten einlassen, da für eine sofortige Erschließung keine Mehrheit gefunden werden konnte. Eine Aufteilung, die im Nachhinein betrachtet Zeit und Geld gekostet hat.

Danach ging es in die Kernstadt. Hier stehen viele Projekte auf dem Plan, wie der Neubau der Turnhalle Keimstraße, die Sanierung von Rathaus und Stadt- und Wallfahrtsmuseum, die Untere Vorstadtstraße und vieles mehr. Aber auch die heiß diskutierte Flächennutzungsplanung 2030 ist ein wichtiges Thema.

Bis 2021 ist zu erwarten, dass die Bauplätze im Lindig bebaut sind und wir keine neuen Bauplätze zur Verfügung haben. Die innerörtliche Erschließung und Bebauung ist ein Thema, das mehr als wünschenswert, jedoch leider nicht die alleinige Lösung ist. Die innerörtlichen Bauplätze ohne Bauzwang sind in privater Hand und die Abfrage seitens der Stadt nach der Möglichkeit diese an Bauwillige zu veräußern brachte wenig Erfolg.

„Die frühzeitige Flächennutzungsplanung ist daher wichtig, um in der Zukunft bedarfsorientiert agieren zu können“, so der Bürgermeister Markus Günther. Nach der Belegung des Lindig bietet das ehemalige Lager Leinekugel mit ca 16 Bauplätzen einen innerörtlichen Lückenschluss. Hier wird ebenfalls ein ASB Wohnheim entstehen, welches dem wachsenden Bedarf solcher Wohnlösungen Rechnung trägt.

Im Sportbad wurden wichtige Investitionen getätigt, an welchen noch die ein oder andere Nacharbeit geleistet werden muss. „Wir haben uns bewusst für ein Sportbad entschieden, ein tolles Familienbad gibt es bereits in Höpfingen, hier ergänzen wir uns ideal“ betonte Günther mit Blick auf das neue Sportbecken.

Auf dem Weg nach Hornbach übernahm Wolfgang Stich die Führung der Gruppe. Der erste Zwischenstopp fand bereits im Hornbacher Tal statt. Hier wies der Ortsvorsteher darauf hin, dass es nötig ist am Gebäude des Zeltplatzes nötige Sanierungen vorzunehmen. „Der Zeltplatz ist sehr gut frequentiert, aber das Gebäude ist in die Jahre gekommen, außer neuen Vorhängen ist hier nicht viel passiert“, so Stich.

Durch das ehrenamtliche Engagement von Theo Dörr und in Zusammenarbeit mit dem Bauamt wurden im gesamten Ortsbereich Bienenwiesen angelegt. Die Ortsdurchfahrt wurde im Rahmen der Flurneuordnung neu gemacht, jedoch gibt es innerörtlich viele Straßen, deren Decke dringend erneuert werden müssen. Besonders ärgerlich beschrieb Stich die Situation der Straße nach Kleinhornbach. Die Straße wurde 2011 instandgesetzt und weist bereits Risse und Schäden auf, hier ist die Qualität sehr schlecht, ein Problem, welches immer öfter auftritt.

Bei der Weiterfahrt durch das Funkloch nach Rippberg erklärte der Ortsvorsteher, dass, durch den geplanten, neuen Masten, keinerlei Verbesserung der Netzabdeckung erreicht wird, eine Situation die nicht befriedigend ist. Die Versorgung durch Läden vor Ort ist immer weiter zurückgegangen, daher ist gerade der Erhalt der Schule sehr wichtig, da dies eine wichtige Infrastruktureinrichtung ist. Hier wurde in der Vergangenheit am Gebäude viel saniert, nun sollen noch die offenen Probleme wie das vierte Klassenzimmer angegangen werden.

Im Bereich der Sporthalle stellt sich der Ortschaftsrat einen Naturteich anstelle eines Löschwasserbehälters, sowie die Errichtung einer öffentlichen Toilette für die vielen Radfahrer vor. Der Sommerbergring bietet viel Aufgaben, die man angehen sollte. Zum einen die Zufahrtsmöglichkeiten, sowie der Gehweg an der Bundesstraße oder der schlechte Straßenzustand. Aber auch die Nutzung eines in städtischem Besitz befindlichen Gebäudes für den Bauhof und als Jugendraum sind Ziele die angegangen werden sollten.

Weiter führte die Stadtrundfahrt der CDU Kandidaten, vorbei am erfolgreichen Bogenparcours, auf die Walldürner Höhe nach Gottersdorf. „Die abgeschlossene Flurbereinigung brachte uns viel, jedoch haben wir dennoch Wünsche“ so die Ortsvorsteherin Ute Peper. Das Friedhofskreuz wird aktuell saniert und das große Tor wird in Eigenregie restauriert.

Bei der privaten Erschließung des Baugebietes am Friedhof scheitert es aktuell an enorm hohen Kosten für den Stromanschluss. Im Bereich des Freilandmuseums sind einige Themen, die es anzugehen gilt, da wäre zum einen die schon oft diskutierte Neugestaltung des Eingangsbereichs, die Erweiterung mit Sanitäranlagen in der geplanten Scheune „Lampenhain“, sowie ein Gehweg vom Museum zum außerhalb liegenden Hof Schüßler, der zum Museum gehört.

Wie in allen Orten sind viele Straßendecken zu erneuern, wobei hier in einigen Bereichen auch noch der Tiefkanal fehlt. Im Bereich des Feuerwehrhauses werden auch bauliche Maßnahmen nötig werden, da der Platz nicht ausreicht. Abschließend wies Ute Peper noch auf die 72-Stunden Aktion der Jugendlichen hin, bei welcher ein Kreuzweg von Reinhardsachsen nach Gottersdorf entstehen wird.

In Gerolzahn führte der stellvertretende Ortsvorsteher Kurt Meidel den Rundgang über die Schlossgartenstraße zum neuen Bürgerhaus, ein Leuchtturmprojekt, welches dank dem Zusammenwirken von Gemeinderat, Verwaltung und Bürgern realisiert werden konnte. Im Bereich Steinackerstraße soll ein Baugebiet mit 10 Bauplätzen entstehen um die jungen Familien in Gerolzahn halten zu können, erste Anfragen liegen hier bereits vor, so Meidel.

Ein großes Projekt wird noch die Erneuerung der Schlossgartenstraße sein. Hier wurden auch schon verschiedene Gespräche geführt, um eine sinnvolle und umsetzbare Lösung zu erreichen, so wird man auf Gehwege verzichten. Auf dem Weg nach Glashofen sah man die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Neusaß, eine wichtige Maßnahme, die mitten in der Umsetzung ist.

Besonders erfreulich ist, dass der Kindergarten in Glashofen voll ausgebucht ist. Der Kindergarten ist ein Treffpunkt und eine Anlaufstelle für die gesamte Höhe. Hier wurden in der Vergangenheit die nötigen Investitionen getätigt, um den Fortbestand zu sichern. Das Feuerwehrhaus in Glashofen wird wohl künftig ein wichtiges Thema.

Abhängig vom Ergebnis des Bedarfsplans wird das Gerätehaus in seiner aktuellen Situation nicht weiter genutzt werden können. Alternativen hat man bereits im Hinterkopf und eine andere Nutzung, z.B. als Veranstaltungsraum innerorts ist seitens des Ortschaftsrates ein möglicher Gedankengang. Weitere Bauplätze sind für Glashofen in der Planung, aufgrund der Vorgaben von Bund und Land liegen die Planung für die Erschließung im Steinig jedoch erstmal auf Eis.

Weiter ging es nach Reinhardsachsen. Bereits auf dem Weg dorthin wurde das Thema Straßensanierung mal wieder aktuell. Der Verbindungsweg von Glashofen nach Reinhardsachen ist dringend sanierungsbedürftig, sowie die innerörtlichen Straßen.

„Alles hängt an der Flurneuordnung, die aufgrund von Einwänden einzelner Anwohner bisher nicht zustande kam“ zitierte Fabian Berger den Ortvorsteher Winfried Kister, welcher sich leider entschuldigen musste. Durch die Flurneuordnung kämen hohe Förderung den Maßnahmen zugute, sodass man mit dem gleichen finanziellen Aufwand viel mehr erreichen kann. „Wir haben viele nötige Maßnahmen, wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass auch gegen den Wiederstand einzelner die Flurneuordnung kommt, damit wir diese Maßnahmen angehen können“, so Anne Berberich.

Dass die Flurneuordnung ein Erfolgsmodell ist zeigte sich auch bei der letzten Station. Norbert Wörner hob hervor, wieviel man in Wettersdorf dank der 2017 abgeschlossenen Flurneuordnung erreichen konnte. „Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam viel erreichen können und es gibt immer etwas zu tun“, so der Ortsvorsteher. Für den Ortschaftsrat war es wichtig etwas für die Jugend vor Ort bieten zu können. In den Kellerräumen des Dorfgemeinschaftshauses wurden Sanierungsarbeiten vorgenommen. Hier entsteht ein Jugendraum als Treffpunkt für die Jugend in Wettersdorf.

Wettersdorf besticht durch eine gute Ortsgemeinschaft, die durch diesen neuen Treffpunkt sicher noch weiter gestärkt wird. Gerade diese Dorfgemeinschaft ist es, die viele Maßnahmen erst möglich machen. „Nicht, dass man den Eindruck bekommt in Wettersdorf wäre nichts zu tun, wir haben schon viel erreicht, aber Straßensanierung und andere Maßnahmen werden auch bei uns künftig nötig sein“, so Wörner zum Abschluss der Ortsbegehung.

Zum Abschluss der Rundfahrt dankte Fabian Berger allen Ortsvorstehern, dass diese sich die Zeit genommen haben, um den Kandidaten einen Einblick vor Ort zu bieten. „Wenn man die Eindrücke des Tages betrachtet sieht man, dass man in der Vergangenheit viel gemeinsam erreichen konnte und dass man mit den Zielen des CDU Wahlprogramms auf dem richtigen Weg ist“, so der Stadtverbandsvorsitzende Berger.

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