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VfR Gommersdorf – VfR Mannheim

Gommersdorf. (mk) Am Sonntag, um 15:00 Uhr, kommt es für den VfR Mannheim in Krautheim zum Treffen mit einem guten alten Bekannten. Peter Hogen trug über viele Jahre hinweg das Trikot der Blau-Weiß-Roten und lieferte sich in der etwas jüngeren Vergangenheit als Trainer der Spielvereinigung Neckarelz mit den Rasenspielern in Pokal, Verbands- und Oberliga packende Duelle.

Seit dieser Runde ist der 58-jährige nun Übungsleiter beim VfR Gommersdorf und möchte seine nächste Mission erfüllen, nämlich den erstmaligen Klassenerhalt des Aufsteigers in der Sechstklassigkeit. Aktuell befindet sich sein Team allerdings auf dem 16. Tabellenplatz und müsste nach derzeitigem Stand erneut den Gang in die Landesliga antreten.

Jedoch muss hinzugefügt werden, dass bereits nach sieben absolvierten Partien die Odenwälder mit einigen der ambitioniertesten Teams einen Strauß ausfechten mussten.

Gegen Kaliber wie Eppingen, Heddesheim und Gartenstadt setzte es zwar drei Niederlagen, trotzdem hielt man die Begegnungen zum Teil sehr lange offen. Auswärts in Heddesheim schnupperte der Aufsteiger trotz Unterzahl bis kurz vor Schluss sogar an einem Punktgewinn und hätte mit ein wenig mehr Kaltschnäuzigkeit selbst zum ganz großen Wurf ausholen können.

Beim FC Olympia Kirrlach ist dieser sogar gelungen, indem die anspruchsvolle Herausforderung mit Bravour gemeistert und der Gegner, allen voran durch das kongeniale Duo Felix und Max Schmidt, mit 4:2 niedergerungen wurde.

Der VfR aus der Quadratestadt sollte die anstehende Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Von Mosbach bis zum Hohenlohekreis haben die Teams aus dem Odenwald in dieser Saison an Qualität gewonnen und sind dementsprechend unbequem zu bespielen.

Auf der anderen Seite muss es Anspruch der Mannheimer sein, bei den Kellerkindern der Liga zu gewinnen, falls man sich nicht dauerhaft im Mittelfeld der Liga aufhalten möchte.

Nach sieben Spielen befindet sich die Mannschaft, wie bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit, auf dem neunten Tabellenplatz und muss konstatieren, dass derzeit einiges im Argen liegt. Dabei kann man der Mannschaft im Hinblick auf die Moral keine Vorwürfe machen.

In Bruchsal rannte das Team trotz eines vermeintlich aussichtslosen 0:3-Rückstands in der zweiten Halbzeit energisch an und ließ sich nicht hängen. Gegen Walldorf stimmte dann auch die spielerische Komponente, da Serkan Secerlis Truppe in der ersten Halbzeit größtenteils brillierte und den Drittplatzierten der Verbandsliga in allen Belangen beherrschte. Wenn dann aber das Wesentliche vergessen wird, nämlich das Tore schießen, kann solch eine Partie trotzdem verloren gehen. Diese bittere Erfahrung durfte am vergangenen Sonntag gegen die Astorstädter gemacht werden.

Somit blieben die Blau-Weiß-Roten sowohl in Bruchsal als auch gegen Walldorf mit leeren Händen zurück. Dadurch ist der Druck, am Sonntag in Gommersdorf zu gewinnen, umso größer.

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