Erbach: Polizeihund beißt „Pöbler“

(Symbolbild)

Polizei kontrolliert Personen in der Innenstadt und durchsucht mit richterlichen Beschlüssen zwei Wohnungen

Erbach. (ots) Für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und zur Bekämpfung von Straftaten, insbesondere in der Innenstadt sowie an öffentlichen Plätzen, hat die Polizei in Erbach mit Diensthunden und mit Beamten der hessischen Bereitschaftspolizei am Dienstagvormittag 18 Personen und ein Auto überprüft. Wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden zwei Einhandmesser sichergestellt.

Bei der Überprüfung von drei Personen in der Werner-von-Siemens-Straße kam es zwischen den Kontrollierenden und einem 40 Jahre alten Mann zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen. Im Verlauf beleidigte der 40-Jährige die Beamten und versuchte diese sowie den Diensthund anzugreifen.

Dabei wurde er von dem Polizeihund gebissen. Für die ärztliche Wundversorgung kam er ins nächste Krankenhaus. Wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird er sich strafrechtlich verantworten müssen. Die zwei anderen Männer im Alter von 36 und 48 Jahren erhielten nach der Personenkontrolle Platzverweise.

In zwei Rauschgiftverfahren wurden zudem, mit richterlichen Beschlüssen des Amtsgerichts Darmstadt, Wohnungen im Brombachtal und im bayerischen Mömlingen durchsucht.

Bei den Tatverdächtigen stellten die Fahnder geringe Mengen unterschiedlicher Drogenarten sowie Equipment für den Drogengebrauch sicher. In der bayerischen Wohnung wurde darüber hinaus mutmaßliches Drogengeld in Höhe von 4050 Euro sichergestellt.

Der 35-jährige Tatverdächtige hatte außerdem eine große Anzahl von originalverpackten Paketen in der Wohnung gelagert. Die ersten Überprüfungen bestätigten den Verdacht der Paket- und Frachtdiebstähle. Die Ermittlungen dauern diesbezüglich noch an.

Artikel teilen:

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen