Maskennäherinnen spenden 700 Euro

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(Foto: privat)

Mutter und Tochter nähen gut 200 Masken und erlösen 700 Euro für zwei Spenden

Waldbrunn.  Kurz nachdem die Corona-Pandemie durch Politik und Berichterstattung ins Bewusstsein der Bevölkerung drang, wurde die Facebook-Seite „Solidarisches Waldbrunn“ ins Leben gerufen. Als dann bekannt wurde, dass es überall an Schutzausrüstung auch für den Alltag fehlt, veröffentlichte Sabine Nolz aus Strümpfelbrunn auf der Facebookseite das Angebot, Mund-Nasen-Masken aus Baumwolle gegen einen frei gewählten Kostenbeitrag abzugeben.

Bereits nach wenigen Stunden waren so viele Bestellungen bei Sabine Nolz eingegangen, dass sie diese – auch aus gesundheitlichen Gründen – nicht alleine bewältigen konnte. Spontan sprang Tochter Nicole Thoene ein, und Mutter und Tochter produzierten in kurzer Zeit gut 200 Mund-Nasen-Masken mit Gummiband. Diese Masken sind inzwischen von nahezu allen Menschen zu tragen, wenn sie einkaufen gehen oder den ÖPNV nutzen.

Sabine Nolz war der Zeit also voraus. Nachdem tagelang Material beschafft, Stoff geschnitten, anschließend genäht und angepasst wurde, waren alle Aufträge zeitnah erledigt und an die Nutzer abgegeben.

Für Sabine Nolz und Nicole Thoene war von Anfang an klar, dass sie mit dem Nähen der Masken keinen Gewinn machen wollen. Daher beschlossen beide, dass sie neben der Arbeitszeit auch die Einnahmen, die über die Materialkosten hinausgehen, spenden werden.

Mit ihrer Aktion erwirtschafteten Mutter und Tochter insgesamt 700 Euro, die als Spenden auf den Weg gebracht werden. Je 350 Euro erhalten „Pflege unterstützen – ich bin dabei!“ ein Projekt der Stiftung Universitätsklinik Heidelberg sowie das  Pflegepersonal einer Intensivstation des Uniklinikums Heidelberg.
Die Spende an die Stiftung geht per Überweisung nach Heidelberg, die Zuwendung für das Pflegepersonal wollen Sabine Nolz und Nicole Thoene persönlich übergeben.

Die beiden Näherinnen sind von Erfolg der Aktion überwältigt, weshalb es Ihnen ein großes Anliegen ist, allen Menschen zu danken, die durch den Erwerb einer Maske die Spenden erst möglich machten.

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