Der Nachwuchs als Kostenfaktor

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(Symbolbild – Pixabay)

Günstige Lösungen für die kleine Familie

Großeicholzheim. Junge Paare können es oft kaum erwarten, bis der Nachwuchs endlich da ist. In der Zwischenzeit werden eifrig Vorkehrungen getroffen, was noch gekauft und bedacht werden muss. In jedem Fall kommen einige Kosten auf die werdenden Eltern zu. Aber nicht alle Ausgaben sind tatsächlich notwendig.

Das gilt nicht nur für die Grundausstattung wie Kleidung, einige kindgerechte Möbel und natürlich einen Kinderwagen. Vor allem trifft es auf Dinge zu, die bereits vorhanden sind und nun scheinbar ersetzt oder vergrößert werden müssen. Das beste Beispiel ist das Auto. Zu zweit tut es meist ein Kleinwagen, in vielen Fällen haben beide Elternteile sogar ein eigenes Fahrzeug. Steht Nachwuchs ins Haus, dann fangen vor allem die Männer mit der Suche nach einem größeren Auto an. Das ist aber häufig gar nicht nötig. Clevere Erweiterungen des Stauraums wie eine Dachbox, die einfach auf einen Dachträger montiert wird, können Wunder wirken. Passende Modelle lassen sich für nahezu jedes Fahrzeug auch nachrüsten. So lässt sich bereits viel Geld sparen.

Auch was die eigenen vier Wände angeht, beginnen werdende Eltern gleich nach der guten Nachricht gern damit, zu planen und zu werkeln. Was viele dabei vergessen: Kinder schlafen in den ersten Lebensmonaten meist nahe bei den Eltern, oft im selben Zimmer oder sogar im selben Bett. Ein eigenes Zimmer ist demnach noch gar nicht notwendig. Es genügt vollauf, sich im Laufe des ersten Lebensjahres darüber Gedanken zu machen. Wohnt man zur Miete, sollte man etwaige Umbaumaßnahmen unbedingt mit dem Vermieter abklären. Andernfalls drohen kostenintensive Streitigkeiten.

Ins Geld gehen aber nicht nur die baulichen Maßnahmen, sondern vor allem die Ausgaben für kindgerechte Möbel: Insbesondere das Kinderbett wird schnell zu klein und oft schon nach Monaten Jahren wieder ersetzt. Bei „mitwachsenden“ Kinderbetten hingegen muss in den ersten Lebensjahren lediglich die Matratze ausgetauscht werden. Die Kosten eines Wickeltisches sollten Eltern hingegen nicht scheuen, denn das Wickeln auf einer einfachen Kommode ohne Randbegrenzung kann schnell gefährlich werden.

Auch bei der Ausstattung lassen sich viele Kosten sparen. Ein guter Tipp sind Kinderflohmärkte, auf denen man oft allerlei Produkte für Babys und Kleinkinder findet – von Kleidung über Spielzeug bis hin zu Gebrauchsgegenständen. Sie werden meist lokal in der Umgebung veranstaltet, beispielsweise der regelmäßig stattfindende Kinderbasar des Fördervereins Bildungshaus Bödigheim.

Auf solchen Veranstaltungen findet man Utensilien wie Kinderwagen, Schalensitze für das Auto oder Kindermöbel oft deutlich günstiger als im Laden. Bei fast allen Kinderwagen lässt sich das Innenfutter reinigen, sodass man wieder einen fast neuwertigen Zustand für kleines Geld erreicht. Für die meisten Modelle gibt es zudem Ersatzteile wie Griffe und Bremsen für den Fall, dass diese fehlen oder nicht mehr funktionstüchtig sind. Und wenn es doch ein ganz modernes Teil werden soll: Mittlerweile gibt es sogar Kinderwagen mit Elektroantrieb.

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